Champions League! Gladbach jubelt nach Sieg gegen Hertha

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Borussia Mönchengladbach hat mit einem souveränen Heimsieg den Millionen-Jackpot geknackt.

Die Fohlenelf bezwang Hertha BSC verdient mit 2:1 (1:0) und zog nach 2015 und 2016 zum dritten Mal in die Gruppenphase der Champions League ein. Damit kann die Borussia in schwierigen Corona-Zeiten schon jetzt mit rund 20 Millionen Euro Mehreinnahmen planen. (Die Tabelle der Bundesliga)

"Wir freuen uns alle riesig, die Hymne zu hören - hoffentlich auch bald mit Fans", sagte Christoph Kramer bei Sky.

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Jonas Hofmann (7.) beruhigte früh die Nerven der Borussia, der schon ein Remis gereicht hätte. Breel Embolo machte (78.) kurz vor Schluss alles klar. Vedad Ibisevic (90.) gelang das Anschlusstor. Ein Jahr zuvor hatte Gladbach am letzten Spieltag noch den vierten Platz an Bayer Leverkusen verloren, diesmal ging das Fernduell mit der Werkself an die Fohlen. Mit 65 Punkten schaffte die Borussia zudem ihre zweitbeste Saison des Jahrtausends.


"Heute ist ein Finale", hatte Sportdirektor Max Eberl vor dem Anstoß gesagt, Champions League sei für Gladbach "wie eine Meisterschaft". Entsprechend engagiert begann die Borussia vor 21.000 Pappkameraden: Das Rose-Team war von der ersten Minute an hellwach, störte die Berliner früh und ließ sich auch von der Nachricht der schnellen Leverkusener Führung nicht aus der Ruhe bringen.

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Gladbach haushoch überlegen

Stattdessen konterte die Borussia mit dem eigenen 1:0: Embolo setzte sich im Strafraum stark gegen zwei Herthaner durch und bediente Hofmann, der den Startelf-Debütanten Dennis Smarsch (21) im Hertha-Tor per Flachschuss überwand. Für Hofmann war es der dritte Treffer innerhalb von drei Spielen.  (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)


Mit der beruhigenden Führung im Rücken bestimmte die Borussia fortan das Spiel, von der Hertha kam kaum Gegenwehr. Einziges Manko war die Chancenauswertung. Smarsch, der den werdenden Vater Rune Jarstein ersetzte, sah sich einem Dauerbeschuss ausgesetzt. Der starke Embolo (32.) und Lars Stindl (41.) trafen jedoch nur den Pfosten, zur Pause lag das Torschussverhältnis bei 13:0 für die Hausherren.  (Spielplan und Ergebnisse)

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Im zweiten Durchgang nahm die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia nach einem Dreifach-Wechsel endlich am Spiel teil. Gladbach zog sich nun weit zurück und lauerte auf Konter. Ohne den verletzten Marcus Thuram und den angeschlagenen Alassane Plea im Angriff fehlte jedoch die Durchschlagskraft. Allein Embolo vergab zweimal frei vor Smarsch (63./67.), ehe er doch noch traf.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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