Champions League im Sommer - neue Details enthüllt

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Die Pläne für die "Champions League im Sommer" nehmen immer konkretere Formen an.

Die wichtigste Entwicklung: Der europäische Fußball-Verband UEFA stellt sich offenbar hinter das Konzept für das Turnier, an dem Klubs wie der FC Bayern, Borussia Dortmund, FC Liverpool und Juventus Turin teilnehmen sollen.

Dies berichtet die Daily Mail. Demnach befinde sich die UEFA bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem US-amerikanischen Sport-Promoter "Relevent Sports".

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Worum geht es? Der Promoter, der derzeit den International Champions Cup in der Sommerpause auf die Beine stellt, will ein neues Format an den Start bringen.

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Das sind die Pläne für die neue Champions League

Jetzt wurden auch erste Details aus den Plänen bekannt, die der Daily Mail vorliegen. Anders als im ICC sollen die Teams nicht mehr eingeladen werden, sondern sich über die Platzierung in ihren jeweiligen Ligen qualifizieren.

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Gespielt werden soll im Sommer in den USA, vor dem Startschuss für den Ligabetrieb – und das womöglich schon ab 2021.

Angeblich soll die Vertragslaufdauer für das neue Turnier acht Jahre betragen, danach wären dann womöglich auch Spiele in Asien ein Thema. 


Die Sommer-Champions-League soll mit einer Gruppenphase beginnen, bei dem je drei Teams eine Gruppe bilden – danach werde eine K.o.-Phase folgen.

Brisant: Die Pläne sehen vor, die Klubs zum Einsatz ihrer Stammkräfte zu verpflichten, solange diese verfügbar sind.  

Machtkampf zwischen FIFA und UEFA droht

Hinter dem Unternehmen Relevent Sports steht der US-Milliardär Stephen Ross, der unter anderem auch das NFL-Team Miami Dolphins besitzt. Zusammen mit Andrea Agnelli (Präsident von Juventus Turin und Vorsitzender der europäischen Klubvereinigung ECA) treibt er das Thema schon länger voran.

Ross wäre der Geldgeber für das ambitionierte Projekt, dem die UEFA nun offenbar ihren offiziellen Segen geben will. Als Veranstalter würde Relevent Sports fungieren.


Allerdings würde die Sommerausgabe der Königsklasse wohl einen Termin-Konflikt mit dem Fußball-Weltverband FIFA auf den Plan rufen. Dieser will im Sommer des nächsten Jahres erstmals die frisch überarbeitete Klub-WM präsentieren.

Diese soll alle vier Jahre stattfinden – anders als bisher sollen künftig 24 Teams teilnehmen, darunter auch mehrere Topklubs aus Europa. Allerdings fehlen der FIFA offenbar noch die nötigen Sponsoren, um das geplante Format wirklich ins Leben rufen zu können.

Champions League im Sommer oder Klub-WM – es läuft auf einen Machtkampf hinaus.

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