Champions League: Spurs-Balljunge: "Werde ich nie vergessen"

Der von Jose Mourinho gefeierte Tottenham-Balljunge Callum Hynes hat in einem Interview mit der Medienabteilung der Spurs verraten, dass er von seiner Heldentat im Champions-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus (4:2) zunächst gar nichts mitbekommen hatte.
Der von Jose Mourinho gefeierte Tottenham-Balljunge Callum Hynes hat in einem Interview mit der Medienabteilung der Spurs verraten, dass er von seiner Heldentat im Champions-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus (4:2) zunächst gar nichts mitbekommen hatte.

Der von Jose Mourinho gefeierte Tottenham-Balljunge Callum Hynes hat in einem Interview mit der Medienabteilung der Spurs verraten, dass er von seiner Heldentat im Champions-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus (4:2) zunächst gar nichts mitbekommen hatte.

"Ich habe das Tor gar nicht gesehen", sagte der 15-Jährige und schilderte, wie er Serge Aurier in der 50. Minute gedankenschnell einen Einwurf ermöglichte. Aurier warf den Ball in der Folge zum durchstartenden Lucas Moura, der in der Mitte Harry Kane bediente, der wiederum das 2:2 nach 0:2-Rückstand erzielte.

"Ich war damit beschäftigt, den Ball, der im Aus gelandet war, zu holen. Dann habe ich den Jubel gehört und gesehen, wie Harry gefeiert hat", sagte Hynes, der auch mit etwas Abstand nach wie vor von den folgenden Ereignissen überwältigt ist: "Das ist immer noch so surreal. Ich habe ja einfach nur meinen Job erledigt und kann noch nicht recht glauben, was da passiert ist."

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Nach dem Treffer von Kane kam der neue Spurs-Trainer Mourinho zu Hynes, klatschte mit dem Balljungen ab, umarmte ihn und überhäufte ihn auch nach dem Spiel mit viel Lob.

Mourinho-Lob für Balljungen: "Hat mir mein Leben versüßt"

"Das hätte er nicht tun müssen, aber er kam trotzdem zu mir. Das hat mir nicht nur den Tag, sondern geradezu mein Leben versüßt. Wirklich. Das war ein fantastischer Moment, den ich nie mehr vergessen werde", betonte Hynes, der in seine sechste Saison als Balljunge bei Tottenham geht, am Mittwoch.

"Dieses Kind heute war brillant. Er liest das Spiel, versteht das Spiel und gibt eine wichtige Vorlage", hatte The Special One über Hynes unmittelbar nach dem Spiel gesagt und sich buchstäblich in Fahrt geredet: "Er ist nicht da, um auf die Tribüne, das Flutlicht oder die Schals zu schauen. Er lebt das Spiel und spielt es sehr gut."

Er habe den Jungen sogar noch in die Umkleidekabine einladen wollen, erzählte der Portugiese der BBC, "aber da war er schon weg". Hynes hätte am Mittwoch eigentlich eine Mathearbeit in der Schule schreiben müssen und verließ das Stadion dementsprechend schnell nach Spielschluss mit seinen Eltern. Wie die Spurs auf ihrer Webseite mitteilen, sei die Klausur jedoch aufgrund der Ereignisse auf Donnerstag verschoben worden.

Der Ausgleich der Spurs, an dem Hynes maßgeblich mitbeteiligt war, war der Wendepunkt in einem wilden Champions-League-Spiel zwischen den Spurs und Olympiakos. Die Nordlondoner gewannen nach 0:2-Rückstand noch mit 4:2 und qualifizierten sich damit vorzeitig für das Achtelfinale der Königsklasse.

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