„Charakter gezeigt“: THW meldet sich in Skopje zurück

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„Charakter gezeigt“: THW meldet sich in Skopje zurück
„Charakter gezeigt“: THW meldet sich in Skopje zurück

Aus Domagoj Duvnjak sprach Erschöpfung - und wohl auch etwas Erleichterung. „Wir haben Charakter gezeigt“, schnaufte der Kapitän des THW Kiel, nachdem der deutsche Handball-Rekordmeister nach drei Pflichtspielen ohne Sieg in die Erfolgsspur zurückgefunden hatte. Dank des 29:26 (10:13) bei Vardar Skopje liegen die zuletzt strauchelnden Kieler in der Champions League weiter auf Kurs.

"Ich bin sehr glücklich über diese zwei Punkte", sagte THW-Coach Filip Jicha, der vor 3500 Zuschauern im Hexenkessel "Jane Sandanski" nach einer schwachen ersten eine umso stärkere zweite Hälfte seiner Mannschaft gesehen hatte.

Der beste Werfer Duvnjak (sieben Tore) ragte dabei mit Treffern zu wichtigen Zeitpunkten heraus. Nach dem Drei-Tore-Rückstand zur Pause drehte der THW mit dem guten Torhüter Niklas Landin so das Spiel zu einem letztlich verdienten Erfolg, das frenetische Publikum verstummte kurzzeitig. "Es ist immer etwas Besonderes, in dieser wilden, handballverrückten Atmosphäre zu spielen", sagte Jicha.

Der Erfolg in Nordmazedonien, wo der viermalige Königsklassen-Champion ohne seine Topspieler Patrick Wiencek (private Gründe), Steffen Weinhold und Sander Sagosen (Quarantäne) antreten musste, dürfte neuen Mut für die Aufgaben in der Liga geben. Denn anders als in der Champions League läuft der Titelverteidiger dort seinen Ansprüchen hinterher.

Nach der Heim-Niederlage gegen Spitzenreiter SC Magdeburg (27:29) am vergangenen Wochenende beträgt der Rückstand der Kieler zum SCM bereits vier Punkte. Im Auswärtsspiel beim Abstiegskandidaten TuS N-Lübbecke am Samstag (20.30 Uhr/Sky) ist ein Sieg fest eingeplant.

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