Corona-Krise: Wieder illegale Partys in Berlin gefeiert

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Berlin. Erneut hat die Polizei am Wochenende illegale Partys in Berlins Parks aufgelöst. An mehreren Stellen in der Neuköllner Hasenheide hatten sich in der Nacht zu Sonntag vor allem junge Menschen in kleineren und größeren Gruppen im Park versammelt. Eine Party mit rund 200 Teilnehmern, von denen die Hälfte dicht beieinander und ohne Masken um eine Musikanlage mit einem DJ herum tanzte, wurde gegen drei Uhr von Polizisten beendet. Sie nahmen eine große Lautsprecherbox mit, woraufhin sich die Menschen zerstreuten. Gegen 3.45 Uhr sei der Park fast leer gewesen, so ein Polizeisprecher.

Bereits zuvor gegen 22.30 Uhr habe die Polizei rund 600 auf mehrere Gruppen verteilte Personen in der Hasenheide auf den Lärmschutz und auf die Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie aufmerksam machen müssen, so der Sprecher weiter. Man habe sie zum Verlassen des Parks aufgefordert. „Nahezu alle Angesprochenen verhielten sich kooperativ und befolgten die Anweisungen.“

Wegen der Schließung der Clubs während der Corona-Pandemie verabreden sich seit Beginn des Sommers immer wieder meist junge Menschen in Parks, um zu feiern. Die Bilanz der Polizei laut des Sprechers in der Hitzenacht zu Sonntag: Gegen 0.20 Uhr 500 Personen im Park am Gleisdreieck, gegen 1.30 Uhr zwischen 300 und 400 Feiernde in der Wuhlheide und gegen 3.10 Uhr 150 Personen im Viktoriapark.

Hinzu seien Einsätze in Mitte im Weinbergspark, im Monbijoupark und im James-Simon-Park gekommen. Eine Party mit Tresen und Benzingenerator für eine...

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