Chelsea-Coach Lampard verteidigt Rüdiger nach Mourinho-Kritik

Beim Duell zwischen Tottenham und Chelsea stand Antonio Rüdiger im Mittelpunkt. Sein Trainer Frank Lampard ergreift Partei für den Abwehrspieler.
Beim Duell zwischen Tottenham und Chelsea stand Antonio Rüdiger im Mittelpunkt. Sein Trainer Frank Lampard ergreift Partei für den Abwehrspieler.

Chelsea-Trainer Frank Lampard hat die Integrität Antonio Rüdigers verteidigt, nachdem Jose Mourinho nach dem 2:0-Sieg der Blues gegen Tottenham Hotspur dessen Verhalten bei der Roten Karte gegen Spurs-Spieler Heung-Min Son kritisiert hatte.

Rüdiger war nach einem Tritt Sons etwas theatralisch zu Boden gegangen, Mourinho spottete später über Rüdigers "gebrochene Rippen" und riet ihm, das nächste Mal "aufzustehen und weiterzuspielen".

Lampard nimmt Rüdiger in Schutz

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"Es war nicht brutal, aber instinktiv, was heutzutage eine Rote Karte rechtfertigt. Ich würde Tonis Glaubwürdigkeit deshalb nicht anzweifeln. Ich bin absolut auf seiner Seite. Die Reaktionen und Kommentare, die ich nach dem Spiel wahrgenommen habe, bestätigen, dass der Son-Vorfall eine Rote Karte war", sagte Lampard vor dem Boxing-Day-Match des FC Chelsea gegen den FC Southampton (Do., 16 Uhr im LIVE-TICKER).

Im gleichen Spiel wurde Rüdiger auch Opfer rassistischer Kommentare und Anfeindungen aus dem Tottenham-Fan-Block, weshalb sich Lampard schützend vor den deutschen Nationalspieler stellte: "Dass die Integrität von Toni, der sich nach dem Spiel einer solchen großen Sache entgegenstellen muss, infrage gestellt wird, enttäuscht mich."

Auch Mourinho positionierte sich nach der Partie deutlich gegen jegliche Fremdenfeindlichkeit: "Ich hasse Rassismus in der Gesellschaft und im Fußball. Ich bin enttäuscht, dass solche Dinge passieren können."

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