"Chelsea darf Fabregas nicht gehen lassen"

Der Ex-Coach der Blues hält große Stücke auf Fabregas. Man solle den Spanier mit Blick auf die Königsklasse in der neuen Saison keinesfalls abgeben.

Für Chelsea-Ikone Ray Wilkins ist klar: Sein ehemaliger Klub hat in der kommenden Saison nur dann eine Chance, die Champions League zu gewinnen, falls Mittelfeldspieler Cesc Fabregas gehalten wird.

Eine These, die auf den ersten Blick kühn wirkt, hat Fabregas in der laufenden Premier-League-Saison nur zehn Startelfeinsätze für den englischen Tabellenführer absolviert. Unter anderem sollen der AC Mailand, Atletico Madrid, Liverpool und Manchester United daher Interesse an dem Spanier zeigen.

Wilkins, der bei den Blues Spieler, Assistenzcoach und Interimstrainer war, stellte bei Sky Sports aber klar: "Ihn darf man nicht gehen lassen. Falls es Chelsea in die entscheidenden Runden der Champions League schafft, braucht die Mannschaft List und Geschicklichkeit, wie nur er sie im aktuellen Kader verkörpert. Dort braucht man Cescs Erfahrung."

Hinter N'Golo Kante und Nemanja Matic ist Fabregas bei den Blues in der Mittelfeldzentrale meist nur Ergänzungsspieler, Ray Wilkins ist das egal: "Ich liebe es, wenn er spielt. Er ist einer meiner Lieblingsspieler, denn er ist ein ein echter Fußballer. Um ganz ehrlich zu sein: Man könnte mir das Genick brechen, damit er bleibt. Dieser Junge weiß, wie man Abwehrreihen aushebelt. Sein Passspiel ist überall auf dem Platz fantastisch und er ist ein wertvolles Kadermitglied."

"Ich kann verstehen, wenn Antonio (Conte, Anm. d. Red.) auf Matic und Kante vor seiner Fünferkette setzt", räumte Wilkins ein. "Aber bei Cesc geht es immer darum, dass er es liebt, Fußball zu spielen. Das sieht man jedes Mal. Er will immer den Ball haben. Es ist keine Sache des Geldes, er will einfach nur spielen. Nächstes Jahr bekommt er die Gelegenheiten dazu, ich hoffe, er hat die Geduld."

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