Chelsea-Verkauf auf der Kippe? Jetzt spricht Abramowitsch

Chelsea-Verkauf auf der Kippe? Jetzt spricht Abramowitsch
Chelsea-Verkauf auf der Kippe? Jetzt spricht Abramowitsch

Wie geht es weiter mit dem FC Chelsea?

Der Verkauf der Blues, der sich eigentlich auf der zielgeraden befand, war zuletzt ins Stocken geraten. Die Times und der Guardian hatten berichtet, es gäbe Zweifel an dem Milliarden-Deal mit dem Konsortium von US-Milliardär Todd Boehly.

Demnach besteht die Sorge, dass Noch-Eigentümer Roman Abramowitsch sein Versprechen, auf eine Rückzahlung der Kredite des Klubs in Höhe von 1,88 Milliarden Euro zu verzichten, rückgängig machen könnte.

„Nun hat sich ein Sprecher des Oligarchen zu Wort gemeldet – und die Berichte zurückgewiesen. Nach den Spekulationen in den Medien über den Verkauf des FC Chelsea möchten wir die folgenden Punkte klarstellen: Erstens haben sich die Absichten von Herrn Abramowitsch, den Erlös aus dem Verkauf des FC Chelsea für wohltätige Zwecke zu spenden, nicht geändert“, wird ein Abramowitsch-Sprecher auf der Homepage des Klubs zitiert. (DATEN: Die Tabelle der Premier League)

Doch keine Rückzahlung des Darlehens

„Zweitens hat Herr Abramowitsch nicht um die Rückzahlung eines Darlehens an ihn gebeten - derartige Behauptungen sind völlig falsch, ebenso wie Behauptungen, Herr Abramowitsch habe den Preis für den Club in letzter Minute erhöht“, betonte der Sprecher.

Er habe jedoch jeden Bieter während des gesamten Prozesses ermutigt, sich zu Investitionen in den Club zu verpflichten - einschließlich in die Akademie, das Frauenteam, die notwendige Sanierung des Stadions und die Aufrechterhaltung der Arbeit der Chelsea Foundation. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Premier League)

„Aufgrund von Sanktionen und anderen Beschränkungen, die das Vereinigte Königreich seit der Ankündigung des Klubverkaufs gegen Herrn Abramowitsch verhängt hat, unterliegt auch das Darlehen den EU-Sanktionen, was zusätzliche Genehmigungen erfordert“, erklärte der Sprecher. Die Gelder seien eingefroren und einem behördlichen Verfahren unterworfen. „Diese Mittel sind weiterhin für die Stiftung bestimmt.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)

„Abramowitsch hat keinen Zugang zu diesen Geldern“

Den Berichten zufolge soll Chelsea bei Gesprächen mit der britischen Regierung vergangene Woche eine Umstrukturierung des Verkaufsmodalitäten angestrebt haben. Dabei sei vorgeschlagen worden, dass die Schulden von Chelseas Mutterkonzern, Fordstam Ltd, an Camberley International Investments (CII) ausgezahlt werden sollen. CII soll demnach allerdings Verbindungen zu Abramowitsch oder dessen Familienmitgliedern haben.

Dem wird aber nun vehement widersprochen. „Um es ganz klar zu sagen: Herr Abramowitsch hat keinen Zugang zu diesen Geldern und wird auch nach dem Verkauf keinen Zugang zu ihnen haben oder sie kontrollieren“, erklärte der Sprecher. Trotz der veränderten Umstände seit seiner ursprünglichen Ankündigung sei er nach wie vor bestrebt, einen guten Verwalter für den FC Chelsea zu finden und sicherzustellen, dass die Erlöse für gute Zwecke verwendet werden.

Die aktuelle Spiellizenz der Blues läuft am 31. Mai aus. Zuletzt hatte die britische Regierung gewarnt, dass Chelsea von der Teilnahme an der Premier League und europäischen Wettbewerben ausgeschlossen werden könnte, wenn bis dahin kein neuer Eigentümer gefunden ist.

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