CL-Halbfinale gegen Real? Für Atleticos Torres zählt nur der Sieg

Der Stürmer ist eine Ikone des Haupstadtklubs. Könnte er nun seine Karriere in Europa beenden und in Mexiko aufschlagen?

Kommende Woche kommt es im Champions-League-Halbfinale zwischen Atletico und Real Madrid zum Stadt-Derby. Auf dem Weg ins Finale in Cardiff müssen die Rojiblancos den Rivalen besiegen. Für Star-Stürmer Fernando Torres zählt nur ein Sieg gegen die Königlichen.

"Am Ende wird man sich nur an den Sieg erinnern. Es ist eine Möglichkeit, die noch keine Generation hatte und das muss unsere Motivation sein", so der 33-Jährige im Gespräch mit der Marca. "Real Madrid ist der Favorit in jeder Begegnung, aber wir wissen ebenfalls, wer wir sind."

Mit der Außenseiter-Rolle kennt sich der Weltmeister von 2010 gut aus. Als Torres noch bei Chelsea spielte, waren die Londoner gegen Barcelona im Champions-League-Halbfinale ebenfalls nicht der Favorit: "Natürlich gibt es Favoriten. Doch Barcelona war damals auch der Favorit gegen Chelsea. Eine Minute kann jedoch alles ändern. In dem Spiel wurde ich eingewechselt und traf zum Sieg."

Das Match gegen den Stadtrivalen ist für Torres immer etwas Besonderes: "Unsere Rivalität verspricht immer spannende Spiele. Normalerweise in der Liga, doch in den letzten Jahren auch oft im europäischen Wettbewerb. Die Bedeutung des Spiels ist gestiegen und das macht uns sehr stolz."

Dem Gegner streut der 110-fache Nationalspieler trotz aller Differenzen Rosen. "Es ist ein Team mit einem breitem Kader und einer großen Anzahl an jungen Talenten", betont der Angreifer. "Der jugendliche Leichtsinn kompensiert die mangelnde Erfahrung und die Spieler, die nicht so oft eingesetzt werden, machen die Mannschaft trotzdem besser."

Torres spielte bereits in der Jugend für Atletico Madrid. Nach einigen Jahren in England und Italien kehrte er 2015 zu seinem Stammverein zurück.

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