Coman: "Flick hat mir ein Geschenk gemacht"

SPORT1
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Bayern Münchens Finalheld Kingsley Coman glaubt an die erfolgreiche Titelverteidigung in der Champions League mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister und weitere erfolgreiche Jahre auch international (Die Tabelle der Bundesliga).

"Mit dieser Mannschaft können wir eine Ära prägen", sagte der französische Nationalspieler der Sport Bild: "Wir sind jung oder im besten Alter, haben also noch Zeit! Wir können und wollen den Titel verteidigen."

Coman hatte die Bayern mit seinem Kopfballtreffer im August gegen Paris St. Germain (1:0) zum sechsten Triumph in der Königsklasse geführt. Der 24-Jährige ist sich "sicher", dass die Bayern wie Real Madrid zwischen 2016 und 2018 eine Erfolgsserie hinlegen können.

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Coman nimmt Sané in Schutz

Außerdem nimmt der Flügelspieler, der nach einer Zerrung vor dem Comeback steht, seinen Kollegen Leroy Sane in Schutz. "Leroy ist sehr gut, wir spielen anders als City, er wird unsere DNA erst komplett verinnerlichen. Das ist keine Sache von ein paar Tagen", sagte er.

Für sein eigenes Spiel sei es wichtig, "Vertrauen in mich und meinen Körper" zu haben. "Den größten Prozentsatz mache ich selbst aus, der Rest meines Vertrauens kommt von außen, vom Trainer oder von den Mitspielern", erklärte Coman: "Und dennoch hat sich unter Hansi Flick für mich viel geändert."

Coman: Flick hat mir ein Geschenk gemacht

Der Bayern-Coach setzte im Gegensatz zu Vorgänger Niko Kovac direkt auf Coman. "Wenn ein neuer Coach kommt und sofort auf dich baut, hilft das enorm. Das war wichtig für mich", meinte der Franzose.

Daraufhin konnte er "sofort zeigen, dass ich gut genug bin, um in der Startelf zu stehen. Hansi Flick hat mir ein Geschenk gemacht, und ich habe ihn nicht enttäuscht. Es war elementar für mich, Teil der Idee von Hansi Flick zu sein."

Vertrauen habe auch beim Finalsieg gegen PSG eine große Rolle gespielt: "Als Hansi Flick mir das Vertrauen ausgesprochen hat, wusste ich, dass es eine große Nacht wird."

Coman über Zukunft: "Denke nur an Bayern"

Bei seinem Finaltreffer überwand er sogar seine Angst vor Kopfbällen.

"Genauer gesagt: Wenn ich den Kopfball beende, schließe ich immer die Augen. Denn manchmal, wenn man den Ball schlecht trift, landet er auf der Nase oder in den Augen, das schmerzt", schilderte Coman: "Aber keine Sorge: Ich habe gesehen, dass der Ball gegen Paris ins Tor geflogen ist."

Im Frühjahr hatte er sich abwartend über seine Zukunft geäußert, nun meinte er: "Zu wissen, dass gute Teams an mir interessiert sind, ist gut, das gibt mir zusätzliches Vertrauen. Aber ich habe hier einen Vertrag bis 2023, ich denke nur an Bayern. Es ist alles gut, ich bin glücklich."

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