Coppa Italia: Juve taumelt ins Finale - Roma trotz Derbysieg raus

Im Halbfinal-Rückspiel der Coppa Italia sichert sich Juventus Turin in einem turbulenten Spiel den Einzug ins Finale. Derweil schied die Roma trotz Sieg im Derby della Capitale gegen Lazio aus.

Im Halbfinal-Rückspiel der Coppa Italia sichert sich Juventus Turin in einem turbulenten Spiel den Einzug ins Finale. Derweil schied die Roma trotz Sieg im Derby della Capitale gegen Lazio aus.

SSC Neapel - Juventus Turin 3:2 (0:1) (Hinspiel 1:3)

Tore: 0:1 Higuain (32.), 1:1 Hamsik (53.), 1:2 Higuain (59.), 2:2 Mertens (61.), 3:2 Insigne (67.)

  • In der ersten Hälfte hatte die Alte Dame alles im Griff, ging durch Gonzalo Higuain verdient in Führung und ließ in der Defensive nichts anbrennen. Der SSC Neapel zeigte sich erst in der zweiten Hälfte bissig und drehte die Partie zu eigenen Gunsten. Für das Finale reichte es aber nicht.
  • Als echter Blitzstarter erwies sich der Belgier Dries Mertens. Der Stürmer befindet sich aktuell in Topform und bewies das erneut, als er nur zehn Sekunden nach seiner Einwechslung zum 2:2-Ausgleich traf.
  • Gonzalo Higuain hat einen Lieblingsgegner. Und der ist ausgerechnet die alte Liebe vom Vesuv. Drei Mal schoss der Argentinier in dieser Saison in unterschiedlichsten Wettbewerben auf das Tor des SSC, drei Mal war der Ball drin.

AS Rom - Lazio Rom 3:2 (1:1) (Hinspiel 0:2)

Tore: 0:1 Milinkovic-Savic (37.), 1:1 El Shaarawy (43.), 1:2 Immobile (56.), 2:2 Salah (66.), 3:2 Salah (90.)

  • Eigentlich laufen die Laziali in einem 4-3-3 auf. Doch wie schon beim 2:0-Sieg im Hinspiel schickte Inzaghi seine Mannschaft gegen den Stadtrivalen im 3-5-2 auf das Feld und sorgte so für horizontale Kompaktheit. Dennoch machten die Giallorossi zu Beginn das Spiel und ließen ihren Gegner kaum ins Spiel kommen.
  • Inmitten der Bemühungen der Roma traf Milinkovic-Savic jedoch zum 0:1. Es war sein dritter Treffer im vierten Pokalspiel in dieser Saison. Die Roma hatte in Person von El Shaarawy jedoch die passende Antwort und konnten so wieder ein wenig Hoffnung schöpfen. Der Linksaußen erzielte damit jedes Tor in dieser Spielzeit als Spieler der Startelf.
  • Im zweiten Durchgang war die Messe relativ früh gelesen. Immobile traf nach einem langen Ball zur erneuten Führung, die Roma hätte nun vier Tore schießen müssen, um ins Finale einzuziehen. Salah (66., 90.) machte es mit seinen Treffern zwar noch etwas spannend, die Angriffsbemühungen der Roma reichten jedoch nicht mehr aus.
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