Corona-Chaos im Handball: Heinevetter spricht Klartext

SPORT1
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Die Gegner der Umsetzung der Handball-WM werden mehr, zahlreiche Spieler und sogar ganze Teams befinden sich in Quarantäne und der Spielplan gerät immer weiter durcheinander: Die zweite Welle der Corona-Pandemie trifft den Handball hart.

Nun hat sich auch Silvio Heinevetter, bekannt für klare Worte, in die Diskussion eingeschaltet. In einem Interview forderte der Nationaltorhüter Einschnitte.

"Das Rumreisen zu den internationalen Euro-Spielen muss aufhören, um die Liga zu retten. Das ist das Wichtigste", sagte der 36-Jährige der Bild.

Heinevetter mit Melsungen in Quarantäne

Noch sind neben der Bundesliga auch die internationalen Wettbewerbe wie Champions League und European League am Laufen. Diese sollten laut Heinevetter pausieren.

Darüber hinaus erklärt der Keeper der MT Melsungen, die sich in einer 14-tägigen Isolation befinden, weshalb der aktuelle Ablauf der HBL Nachteile mit sich bringt.

"Es ist ein großer Wettbewerbsnachteil, wenn du gleich drei Tage nach einer zweiwöchigen Quarantäne wieder gegen Teams spielen musst, die voll durchtrainiert haben und im Saft stehen. Wir sind komplett zwei Wochen raus, dazu kommt ein unkalkulierbares Verletzungsrisiko. Das macht mir Sorgen", erklärte Heinevetter.