Die Corona-Sorgen von Valentino Rossi: "Endet dieser Albtraum nie?"

Gerald Dirnbeck
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Valentino Rossi wird plangemäß das zweite MotoGP-Rennwochenende auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia in Angriff nehmen können. Das Ergebnis eines positiven PCR-Tests am Dienstag bereitete zunächst Sorgen, aber zwei weitere Tests am Mittwoch und Donnerstag fielen negativ aus (alle Infos hier).

"Ich war nicht ein weiteres Mal positiv, aber der Test am Dienstag war nicht ganz klar", sagt Rossi zu dieser Situation. "Mein Doktor hat mir gesagt, dass das oft vorkommt. Vor allem bei Personen, die so wie ich infiziert waren. Trotzdem habe ich mir sehr große Sorgen gemacht."

"Das ganze hat jetzt ein Monat lang gedauert und war ein langer Albtraum. Mein Arzt hat mir aber gesagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll. Wir werden weitere Tests am Mittwoch und Donnerstag machen. Er hat gemeint, dass ich negativ sein werde und so ist es auch."

"Nach einem Monat wird man von der ganzen Sache müde. Man fragt sich: 'Wird das jemals enden?' Deswegen war es eine schwierige Situation. Es hat sehr lange gedauert, bis ich negativ wurde", erinnert Rossi an die fast einmonatige Pause zwischen Le Mans und Valencia 1.

Und nun tauchte am Dienstag wieder ein positiver Coronatest auf. "Sie haben mir nicht gesagt, dass das Ergebnis positiv war, sondern nur, dass etwas mit dem Test nicht stimmt. Trotzdem hat mich das wieder in den Tunnel zurückgeworfen, denn ich hatte gedacht, ich habe alles hinter mir."

"Wichtig ist, dass ich jetzt hier bin. Ich fühle mich gut und habe keinerlei Probleme. Es ist wichtig, dass wir am Freitag gut beginnen, denn es scheint ein anderes Wochenende zu werden", denkt Rossi an die kommenden Tage, die alle im Trockenen über die Bühne gehen werden. "Mit mehr Grip hoffen wir, dass wir konkurrenzfähiger sein werden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.