Coronakrise führt im US-Sport zu Milliarden-Verlust

Sportinformationsdienst
Sport1

Durch die aufgrund der Coronakrise ausbleibenden Veranstaltungen entgehen dem Profisport in den USA Einnahmen in Höhe von rund 12 Milliarden Dollar.

Dies geht aus einer Analyse hervor, die der US-Sportsender ESPN am Freitag veröffentlichte. Zudem droht der Verlust von Hunderttausenden Arbeitsplätzen rund um die großen Sportligen wie NHL (Eishockey), MLB (Baseball) oder NBA (Basketball).

Verluste im US-Sport könnten sich verdoppeln

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Dem Bericht zufolge, der darauf verweist, dass in den USA knapp drei Millionen Arbeitsplätze vom Sport abhängen, könnten sich die errechneten Einnahmeverluste sogar noch verdoppeln. Dies würde passieren, wenn etwa die NFL- und die College-Football-Saison, die im Herbst starten sollen, abgesagt würden.


Glücksspiele oder Freizeitaktivitäten im Freien (Skifahren, Jagen, Fischen), die laut dem Bureau of Economic Analysis im Jahr 2017 Einnahmen in Höhe von 427 Milliarden Dollar generierten, sind in der Studie nicht enthalten. Durch die Schließung von Sportartikelgeschäften und Golfplätzen in einigen Regionen sind jedoch auch viele damit verbundenen Arbeitsplätze betroffen.

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