Coronavirus: Die wichtigsten Meldungen des Tages

Das Coronavirus hat weltweit gesundheitliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen. Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen des heutigen Tages im Überblick.

Ein Karton mit Abstrichröhrchen steht auf einem Tisch an einer Corona-Abstrichstelle. (Bild: Guido Kirchner/dpa)
Ein Karton mit Abstrichröhrchen steht auf einem Tisch an einer Corona-Abstrichstelle. (Bild: Guido Kirchner/dpa)

Die aktuellen Zahlen:

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  • Weltweit: Über 9,4 Millionen Infizierte (Todesfälle: über 483.000; genesen: über 4,7 Millionen) - Quelle für alle Zahlen in diesem Abschnitt: Johns Hopkins University

  • Bestätigte Fälle in Deutschland: Über 193.000 (Todesfälle: über 8900; genesen: über 176.000)

Gütersloh: Fast kein Infizierter bei Corona-Massentests

Nach dem Corona-Ausbruch im Bereich Gütersloh sind fast alle Ergebnisse bei den Massentests für die Bevölkerung negativ ausgefallen. Wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag im Gesundheitsausschuss des Düsseldorfer Landtags sagte, wurde unter 2000 Getesteten nur ein Infizierter gefunden. Laumann sagte, dass man nach den Massentestungen wohl beurteilen könne, ob die Corona-Infektionen bei Tönnies-Mitarbeitern auf andere Bereiche der Gesellschaft übergesprungen seien. Mit Ergebnissen rechne er am Sonntag.

Die Frage ist mitentscheidend für eine Fortsetzung des neuen, eingeschränkten Lockdowns, der für die Kreise Gütersloh und Warendorf zunächst bis zum 30. Juni verhängt worden war.

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WHO Europa warnt vor steigenden Corona-Zahlen - Lob an Deutschland

Nach Monaten der abnehmenden Infektionszahlen in Europa ist das Coronavirus auf dem Kontinent laut dem Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation WHO wieder auf dem Vormarsch. 30 Länder in der europäischen Region hätten im Laufe der vergangenen beiden Wochen wieder steigende Fallzahlen vermeldet, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Donnerstag auf seiner wöchentlichen Online-Pressekonferenz in Kopenhagen. Dabei handele es sich um die ersten Anstiege wöchentlicher Neuinfektionen in Europa seit Monaten.

Länder wie Deutschland, Spanien, Polen und Israel hätten jedoch schnell auf die gefährlichen Ausbrüche reagiert, die mit Schulen, Kohlebergwerken und Lebensmittelproduzenten zusammenhingen, sagte Kluge.

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Antikörper-Studie: Viele Bürger Ischgls waren infiziert

Aus dem österreichischen Tourismus-Ort Ischgl hat sich das Coronavirus in viele europäische Länder verbreitet. Mediziner gehen nach einer neuen Studie davon aus, dass sich auch viele Einheimische ansteckten.

Eine neue Untersuchung liefert Zündstoff zur Rolle von Ischgl in Österreich bei der Verbreitung des Coronavirus. Nach Angaben der Medizinischen Universität Innsbruck haben 42,4 Prozent der in einer umfassenden Studie getesteten Bürger Antikörper auf das Coronavirus gebildet. Das sei der weltweit höchste bisher publizierte Wert, sagte die Direktorin des Instituts für Virologie, Dorothee von Laer.

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EU-Agentur macht Weg frei für Corona-Mittel Remdesivir

Der Wirkstoff Remdesivir könnte bald auch in Europa als erstes Mittel gegen eine schwere Corona-Erkrankung auf den Markt kommen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat in Amsterdam eine Zulassung unter Auflagen für das Mittel mit dem Handelsnamen Veklury empfohlen.

Die EU-Kommission muss dem noch zustimmen, was aber als Formsache gilt. Die Entscheidung der Kommission soll laut EMA in der kommenden Woche fallen.

Die Empfehlung der EMA gilt für die Behandlung von Erwachsenen und Heranwachsenden ab 12 Jahren. Voraussetzung für eine Behandlung ist, dass der Patient eine Lungenentzündung hat und mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden muss.

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Nun 79 Mitarbeiter bei Dönerfleischproduzent in Moers corona-positiv

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Mitarbeiter einer Dönerfleischproduktion in Moers bei Duisburg hat sich auf 79 erhöht. Nachdem zunächst 17 Beschäftigte positiv getestet worden waren, kamen bei weiteren Tests nun 62 hinzu, teilte der Kreis Wesel am Donnerstag mit. Insgesamt wurden am Mittwoch nach dem Bekanntwerden der 17 Fälle von rund 200 Mitarbeitenden Abstriche genommen. Davon stehen den Angaben zufolge noch 120 Ergebnisse aus.

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Corona-Neuinfektionen in den USA erreichen Tageshöchstwert. (Symbolbild: Getty)
Corona-Neuinfektionen in den USA erreichen Tageshöchstwert. (Symbolbild: Getty)

Corona-Neuinfektionen in den USA erreichen Tageshöchstwert

Nach einer Phase der Entspannung breitet sich das Coronavirus in den USA wieder in alarmierendem Maße aus.

Das Land verzeichnete am Dienstag mit rund 34.700 neuen Infektionen einen weiteren Höchststand, wie am Mittwoch aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorging. Es war der höchste Stand seit Ende April und der dritthöchste Tageswert seit Beginn der Pandemie. Zum Vergleich: Am 1. Juni lag der Tageswert bei rund 17.400 Neuinfektionen. Die bisher höchste Zahl (36.400) wurde am 24. April verzeichnet.

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Deutsche Corona-App auch im europäischen Ausland verfügbar

Die Corona-Warn-App aus Deutschland kann nun auch von vielen Besuchern aus dem europäischen Ausland heruntergeladen und verwendet werden. Heute erschien die Anwendung in elf europäischen Ländern in den jeweiligen App-Stores, wie das Robert Koch-Institut auf Twitter mitteilte.

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Rentenerhöhung 2021 könnte im Westen ausfallen

Seit 2010 hat es das nicht mehr gegeben: eine Nullrunde bei den Renten. Im nächsten Jahr könnte es wegen der Corona-Krise zumindest im Westen dazu kommen, schätzt die Deutsche Rentenversicherung. Auch ein Anstieg der Beiträge nach 2021 zeichnet sich ab.

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Die Kauflust steigt: Kunden kehren in die Innenstädte zurück

Marktforscher sehen ein Ende der durch die Corona-Krise ausgelösten Schockstarre bei den Konsumenten. Doch ob die Kauflust jemals wieder das Vorkrisenniveau erreicht - daran Zweifeln einige Experten inzwischen.

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Texte: dpa

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