Coronavirus: Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt sieht "keinen Grund, alles lahmzulegen"

Goal.com

Mittelfeldspieler Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt hat sich nach der 0:3-Niederlage der SGE im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League gegen den FC Basel für eine Aufrechterhaltung des Spielbetriebs ausgesprochen.

"Man versucht sich auf den Fußball zu konzentrieren. Aber es ist schwer, wenn sich jede Stunde etwas ändert. Man hat keine Planungssicherheit, man weiß nicht, wann die Spiele stattfinden und das muss schnellstmöglich geschehen. So kann man auch weiterspielen", sagte Rode nach der Partie, die aufgrund des grassierenden Coronavirus ohne Zuschauer stattfand.

"Klar ist das nicht schön ohne Fans, aber ich weiß nicht, was man sonst machen kann. Das Leben kann man auch nicht komplett totlegen", führte Rode weiter aus. Sein Wunsch sei es, weiterhin zu spielen. "Es geht weiter. So ein Virus ist nicht das Ende. Für mich gibt es keinen Grund, alles lahmzulegen."

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Während der Fußball in Italiens Serie A , Spaniens Primera Division und Frankreichs Ligue 1 im Zuge der Corona-Krise stillsteht und der Ligabetrieb vorläufig unterbrochen wurde, wird in der Bundesliga und auch in der Premier League nach aktuellem Stand der Dinge am kommenden Wochenende gespielt. In der Bundesliga werden jedoch alle Spiele ohne die Anwesenheit von Zuschauern ausgetragen. Selbiges droht einem Times -Bericht zufolge auch in der Premier League. Dort wird es nach der Erkrankung von Arsenal-Coach Mikel Arteta am Freitag eine Krisensitzung geben.

BVB-Sportdirektor Zorc plädiert für Bundesliga-Unterbrechung wegen Corona

Auch in anderen Sportarten beeinflusst der Coronavirus das Geschehen. So wird beispielsweise die NBA nach zwei Corona-Fällen bei den Utah Jazz wohl für mindestens 30 Tage den Spielbetrieb einstellen. In Deutschland brach die DEL ihre Saison vor Beginn der Playoffs ab, ohne einen Meister zu küren. Auch die Handball-Bundesliga und die Basketball-Bundesliga pausieren hierzulande.

Am Donnerstag sprach sich Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc gegenüber der Süddeutschen Zeitung für eine ähnliche Handhabung der Krise seitens der DFL aus und plädierte für einen Saison-Unterbrechung . "Wenn ich sehe, dass die spanische und die italienische Liga ab sofort pausieren, obwohl die mit ihren 20 Erstliga-Vereinen ja noch mehr Spieltage und deshalb größere Terminprobleme haben, frage ich: Warum sollten wir es nicht genauso machen können", sagte Zorc, ruderte wenig später jedoch zurück: "Es könnte auf Sicht um Verschiebungen von Partien gehen. In eine Zeit, in der es gesundheitlich weniger problematisch ist."

Lesen Sie auch