COVID-19-Erkrankung: MotoGP-Teamchef muss im Krankenhaus behandelt werden

Sebastian Fränzschky
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MotoGP-Teamchef Fausto Gresini kämpft aktuell mit den Folgen einer COVID-19-Erkrankung. Bereits vor Weihnachten wurde Gresini positiv auf das Coronavirus getestet. Der Zustand des zweimaligen Weltmeisters verschlimmerte sich über die Festtage. Deshalb wurde er am 27. Dezember ins Krankenhaus eingeliefert.

Im Krankenhaus von Imola wurde Gresini überwacht und versorgt. Er musste bereits zuvor in seinem Haus behandelt werden. Doch dann wurden die Symptome stärker und verlangten nach einer zielgerichteteren Behandlung im Krankenhaus.

In den vergangenen Monaten war Gresini einer derjenigen im MotoGP-Umfeld, die sich besonders stark für den Kampf gegen das Coronavirus engagierten. Er stiftete dem San Pier Damiano Krankenhaus in Faenza ein Beatmungsgerät.

Gresini ist nicht die erste Person aus dem MotoGP-Fahrerlager, die sich mit dem Coronavirus angesteckt hat. In der Königsklasse war Valentino Rossi der wohl prominenteste Fall. Rossi verpasste die beiden Aragon-Rennen, weil er nach dem Le-Mans-Wochenende positiv getestet wurde. Späte erwischte es Tech-3-Pilot Iker Lecuona.

Update: Das Gresini-Team hat mitgeteilt, dass Fausto Gresini nach von Imola nach Bologna verlegt wurde. Im Maggiore-Carlo-Alberto-Pizzardi-Krankenhaus erhält der Italiener eine auf COVID-19-Fälle spezialisierte Behandlung.

Mit Bildmaterial von LAT.