COVID-19: Weitere Events abgesagt

Niklas Walkerling
Sport1

eSports-Fans auf der ganzen Welt müssen sich in den nächsten Monaten auf eine Durststrecke gefasst machen. Um die Corona-Pandemie einzudämmen, verzichten weitere Turnierveranstalter und Publisher auf Live-Publikum oder setzen den Spielbetrieb für die nächsten Monate komplett aus. Die aktuellsten Entwicklungen:

NBA 2K, Call of Duty oder CS:GO – kein Game bleibt verschont

Zum einen wird die NBA 2K League, die am 24. März starten sollte, auf unbekannte Zeit verschoben. Es sollen online aber Vorbereitungsspiele ausgetragen werden, die in Streams verfolgt werden können.

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Desweiteren werden alle Live-Events der „Call of Duty League” in Zukunft ausschließlich online ausgetragen. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

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Die ESL Pro League Season 11 trifft dasselbe Schicksal. Alle Saison-Spiele werden nur noch online bestritten und das Finale wurde von Denver, USA, nach Europa verlegt. Welche Arena das Finale austragen darf, ist noch unklar. Fest steht jedoch, dass auch hier auf Live-Publikum verzichtet werden wird.

Ein weiteres Update betrifft die europäische LoL-Championship Series (LEC). Diese bleibt bis auf weiteres Zuschauer- und Pressefrei. Gleiches gilt nun auch für alle Spiele im LEC-Studio in Berlin. Die „Geisterspiele“ beschränken sich zunächst auf den Spring-Split 2020 und gelten auch fürs Finale.

Keine OWL bis Mai

Beim Taktik-Shooter Overwatch geht Entwickler Blizzard sogar noch einen Schritt weiter: Hier wurden alle OWL-Spiele, die für März oder April angesetzt waren, abgesagt. Ab dem ersten Mai soll die Saison fortgeführt werden, wobei Fans auf „weitere Updates“ warten sollen.

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