COVID-19: Rennstrecke in Spa wird für knapp vier Wochen geschlossen

Markus Lüttgens
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Das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps am vergangenen Wochenende war für längere Zeit die letzte Veranstaltung auf der Rennstrecke in den Ardennen. Aufgrund der in Belgien stark steigenden Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ist die Anlage ab heute bis zum 19. November 2020 geschlossen.

Danach sollen dort am 21. und 22. November noch der vorletzte Saisonlauf der Rallycross-WM (WRX) sowie die letzten beiden Wertungsprüfungen der Ypern-Rallye im Rahmen der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) ausgetragen werden.

Beide Veranstaltungen, das wurde bereits jetzt entschieden, werden hinter verschlossenen Türen ohne Zuschauer stattfinden. Schon beim 24-Stunden-Rennen waren aufgrund der COVID-19-Pandemie keine Besucher zugelassen.

"Seit Beginn der Pandemie lag unser Hauptaugenmerk darauf, die behördlichen Anweisungen zu befolgen, um uns im Interesse aller an den kollektiven Bemühungen im Kampf gegen COVID-19 zu beteiligen", sagt Nathalie Maillet, Geschäftsführerin der Rennstrecke.

"Wie alle Sektoren sind wir mit einer beispiellosen Situation konfrontiert, und im März wurden strenge Gesundheitsmaßnahmen ergriffen. Ich möchte allen unseren Kunden, Organisatoren, Teams, Mitarbeitern und all denjenigen, die zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen beitragen, für ihre unerschütterliche Unterstützung bei der Einhaltung dieser Gesundheitsmaßnahmen danken", so Maillet weiter.

Die medizinische Ausrüstung der Rennstrecke soll während der Betriebspause Krankenhäusern in der Umgebung zur Verfügung gestellt werden.

Belgien ist aktuell eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder. Am 25. Oktober wurden dort 17.709 Neuinfektionen gemeldet - bei einer Gesamtbevölkerung von rund 11,5 Millionen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.