Curling: WM: Sieg und Niederlage für deutsche Männer

Die deutschen Curling-Männer haben am ersten Tag der WM in Edmonton/Kanada nach einem Auftaktsieg noch eine Niederlage kassiert. Zu Beginn setzte sich das Team um den Schwenninger Skip Alexander Baumann mit 6:5 gegen die Niederlande durch, verlor dann aber die Begegnung mit Italien 5:7.

Die deutschen Curling-Männer haben am ersten Tag der WM in Edmonton/Kanada nach einem Auftaktsieg noch eine Niederlage kassiert. Zu Beginn setzte sich das Team um den Schwenninger Skip Alexander Baumann mit 6:5 gegen die Niederlande durch, verlor dann aber die Begegnung mit Italien 5:7.

Nach Platz zwölf bei der vergangenen WM im April 2016 in Basel hat Deutschland bei den Männern keine realistische Chance, sich direkt für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang zu qualifizieren. Dafür wäre in der Punkte-Addition der beiden Titelkämpfe zumindest Platz sieben nötig. Zudem werden aber vom 5. bis 10. Dezember in einem Qualifikationsturnier im tschechischen Pilsen noch zwei weitere Startplätze vergeben. Olympia-Gastgeber Südkorea ist automatisch qualifiziert.

"Nach Rang zwölf bei der letzten WM wäre es sicher vermessen, wenn wir hier die direkte Olympia-Qualifikation als Ziel ausgeben würden", sagte Bundestrainer Thomas Lips, um von vornherein Druck von seiner Mannschaft zu nehmen.

Sollten auch die Männer auf dem Weg nach Pyeongchang scheitern, drohen die ersten Winterspiele ohne deutsche Curlingteams. Die Frauen um Skip Daniela Jentsch (Füssen) hatten jüngst bei der WM in Peking mit Platz neun die direkte Quali verpasst. Auch Jentsch und Co. müssen nun den Umweg Olympic Qualifyer nehmen.

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