Cyril Abiteboul: Ferrari-Gate ist noch nicht abgeschlossen

Norman Fischer
motorsport.com

Auch wenn das Thema Corona und die Diskussionen über einen baldigen Saisonstart derzeit die Schlagzeilen diskutieren, sind auch andere Themen noch nicht aus der Welt. Für Cyril Abiteboul ist etwa die Kontroverse um die Geheimvereinbarung zwischen Ferrari und der FIA noch lange nicht abgeschlossen. "Das sollten wir irgendwann noch einmal angehen", sagt er laut 'formula1.com'.

Die sieben Nicht-Ferrari-Teams hatten nach der Veröffentlichung der Meldung einen gemeinsamen Brief an die FIA geschrieben und um Aufklärung gebeten. Diese fiel jedoch nicht zur Zufriedenheit der Gegnerallianz aus, weil FIA-Präsident Jean Todt nur begründete, wieso die Vereinbarung geheim bleibt.

Das reicht Abiteboul jedoch nicht. Er möchte genau wissen, welche Zweifel an der Legalität von Ferrari vorlagen - um es selbst besser machen zu können. "Wir stellen den Prozess nicht infrage, wir wollen nur herausfinden, was passiert ist", sagt er.

"Ich bin selbst ein Motorenhersteller und möchte sichergehen, dass über meinen Motoren nicht die gleichen Fragezeichen stehen", so der Franzose. Er hält es für sinnvoll, wenn allen die Regeln und Entscheidungen klar sind. "Wir haben keine Absicht, etwas zu verändern. Wir würden es nur gerne wissen, um weiterzumachen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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