Düsseldorfs Akpoguma erleidet Halswirbelbruch - Keine OP?

SID
Düsseldorfer Akpoguma verlässt Krankenhaus

U21-Nationalspieler Kevin Akpoguma von Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat im Ligaspiel am Freitagabend gegen den FC St. Pauli (1:3) einen Bruch des ersten Halswirbels erlitten. Das ergaben Untersuchungen im Krankenhaus. Der 22 alte Abwehrspieler zog sich die Fraktur bei einem Zusammenstoß mit Gegenspieler Bernd Nehrig in der Anfangsphase zu.
"Akpoguma wird monatelang ausfallen und der Fortuna in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen", teilte die Fortuna mit. "Kevin ist stabil und ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Kevin hat keine neurologischen Ausfälle, daher gehen wir von einem positiven Heilungsprozess aus", betonte Fortunas Mannschaftsarzt Thomas Wieczorek. Nach Medien-Informationen muss die Leihgabe von 1899 Hoffenheim nicht operiert werden. 
"Die Diagnose hat uns alle schockiert. Alles andere gerät nun in den Hintergrund – auch ein wenig das Ergebnis. Unsere Gedanken sind bei Kevin", sagte ein sichtlich angeschlagener Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel. Akpoguma meldete sich noch in der Nacht mit einem Foto aus dem Krankenbett im sozialen Netzwerk Instagram und schrieb: "Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Ich werde zurückkommen. Macht euch keine Sorgen."
Erschüttert zeigte sich auch Hoffenheims Sportchef Alexander Rosen. "Es rückt vieles in den Hintergrund, wenn einem Spieler, der ab 1. Juli wieder zum Kader gehört, so etwas widerfährt", sagte Rosen nach dem 1:1 beim 1. FC Köln bei Sky.
Akpoguma und Nehrig waren in der sechsten Minute bei einem Kopfballduell unglücklich zusammengeprallt und mussten nach längerer Behandlungspause ausgewechselt werden. Akpoguma verließ den Platz mit einer Halskrause auf einer Trage und wurde direkt ins Krankenhaus gefahren.




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