Dadashev: Russischer Boxverband prüft Klage

SPORT1
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Am 23. Juli starb der russische Boxer Maxim Dadashev an den Folgen seiner schweren Verletzungen, die er in dem Kampf zuvor gegen Subriel Matias erlitten hatte. 

Trainer Buddy McGirt hatte in dem Kampf in der elften Runde das Handtuch geworden, Dadashov hatte sich zunächst sogar dagegen gewehrt. Nach dem Kampf sackte er in der Ringecke zusammen, bei der folgenden zweistündigen Not-OP wurde der durch eine Schwellung entstandene Druck auf das Gehirn gemildert. Im Anschluss wurde Dadashev in ein künstliches Koma versetzt, schließlich kam jedoch alle Hilfe zu spät.


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Russische Verband erhebt Vorwürfe

Seitdem laufen die Ermittlungen rund um den tödlichen Kampf. Der russische Box-Verband gab nun bekannt, Klage einreichen zu wollen. Dabei gäbe es laut einem Verbands-Sprecher zwei Punkte zu klären.

"Es sind bereits Anwälte eingeschaltet worden, die die entsprechenden Dokumente vorbereiten. Der erste Grund ist die Vermutung, dass die Echtheit von Maxims medizinischen Dokumenten nicht gründlich überprüft worden sei und er bereits vor dem Kampf unter gesundheitlichen Problemen gelitten habe."

Dieser Vorwurf richtet sich mit großer Wahrscheinlichkeit gegen die jeweiligen Ärzte des Weltverbandes, die solche Untersuchungen in der Regel durchführen.

Der zweite Aspekt ziele auf die Rettungsmaßnahmen während des Kampfes. "Des Weiteren ist es bei der Bereitstellung von Rettungsmaßnahmen innerhalb und außerhalb des Rings zu Verstößen gekommen", wie der Sprecher weiter ausführte.

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