Dakar: Co-Pilot von Zitzewitz mit starkem Comeback

SID
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Der deutsche Co-Pilot Dirk von Zitzewitz hat sich bei der 43. Rallye Dakar in Saudi-Arabien erfolgreich zurückgemeldet. Nach diversen Rückschlägen belegte der Sieger von 2009 auf der sechsten Etappe am Freitag den zweiten Platz. Als Beifahrer des einheimischen Toyota-Fahrers Yazeed Al Rajhi musste sich von Zitzewitz nach 347 Wertungskilometern in Ha'il nur dem spanischen Vorjahressieger und Mini-Piloten Carlos Sainz (+ 4:03 Minuten) geschlagen geben.

An der Spitze der Gesamtwertung liegt weiter der französische Rekordsieger Stephane Peterhansel vom deutschen X-Raid-Team. Sein Vorsprung auf den dreimaligen Champion Nasser Al-Attiyah (Katar) im Toyota Hilux beträgt 5:53 Minuten.

Von Zitzewitz und Al Rajhi haben bei einem Rückstand von über fünf Stunden keine Podestchancen mehr. "Wir hatten uns am Morgen vorgenommen, heute auf Angriff zu fahren ? und das hat Yazeed auch gemacht", sagte von Zitzewitz: "Schneller geht es mit diesem Auto nicht. Das war außerdem der erste Tag ohne Plattfuß, erfreulich."

Der Berliner Co-Pilot Tim Gottschalk und sein polnischer Fahrer Jakub Przygonski im Toyota liegen nach Tagesrang fünf (+ 14:21) auf dem vierten Rang der Gesamtwertung (+ 1:11 Stunden). Am Samstag steht der einzige Ruhetag der Dakar 2021 an.

Die Rallye Dakar findet zum zweiten Mal in Saudi-Arabien statt. Zuvor war das legendäre Wüstenrennen elf Jahre in Südamerika ausgetragen worden, aus Afrika hatte sich die Dakar aus Sicherheitsgründen zurückgezogen. Insgesamt stehen zwölf Etappen auf dem Programm, die Sieger der sieben Klassen werden am 15. Januar nach 7776 Kilometern (4528 Wertungskilometer) gekürt.