Darum gibt es bei der Lufthansa nur noch Wasser an Bord

Antonia WallnerFreie Autorin
Yahoo Finanzen

Nach wochenlanger Sperre heben die Flieger der Lufthansa wieder ab – wenn auch nur in eingeschränktem Rahmen und mit strengen Hygienemaßnahmen. Das geht in erster Linie zu Lasten des Bordservices.

Die Lufthansa fliegt ab Juni wieder Ziele an. (Bild: Getty Images)
Die Lufthansa fliegt ab Juni wieder Ziele an. (Bild: Getty Images)

Ab Juni wollen die Lufthansa und ihre Töchter Swiss und Eurowings wieder diverse Ziele anfliegen. Dazu zählen etwa Mallorca, Sylt, Rostock oder Kreta. Auch Mailand und Großbritannien stehen auf der Liste. Insgesamt 80 Ziele umfasst der sogenannte “Juni-Flugplan“. Es ist ein weiterer kleiner Schritt in Richtung Normalität und für viele Reisehungrige das Signal, dass zumindest Urlaube in Kurzstrecken-Zielen bald wieder möglich sind.

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

“Wir spüren eine große Lust und Sehnsucht der Menschen, wieder zu reisen. Hotels und Restaurants öffnen langsam, Besuche bei Freunden und Familie werden zum Teil wieder erlaubt. Wir ermöglichen jetzt mit aller gebotenen Vorsicht, dass Menschen nachholen und erleben, worauf sie lange verzichten mussten. Selbstverständlich haben Sicherheit und Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiter dabei höchste Priorität“, so Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG.

Geheime Funktion: Das ist der Sinn des grauen Aldi-Teppichs

Strikte Hygienemaßnahmen

Deshalb hat der neue Flugplan auch einen kleinen, in der Pandemie aber absolut notwendigen Haken. An Bord gelten ab Juni strikte Hygienebedingungen. Das heißt, dass die bundesweite Maskenpflicht nun auch im Flugzeug für die Passagiere gilt. Die Airline orientiert sich dabei an den Regeln, die auch schon in den Geschäften gelten. Die Masken können aus Stoff oder Einwegmaterial sein. Es genügt aber auch ein Schal.

Eingeschränkter Bordservice

Außerdem wird der Service an Bord drastisch eingeschränkt, um den Austausch zwischen Passagieren und Crew so gering wie möglich zu halten. Das bedeutet, dass es künftig, nicht wie sonst üblich, eine große Auswahl an Erfrischungsgetränken gibt, sondern lediglich Wasser in Flaschen ausgeteilt wird. Auf den allseits beliebten Tomatensaft oder das Gläschen Wein müssen die Fluggäste wohl erstmal verzichten.

VIDEO: Diese Plätze sind im Flugzeug am sichersten

 

Lesen Sie auch