Darum ließen Harry und Meghan Archie bei ihrer „Abschiedstour” wirklich zu Hause

Es ist bekannt geworden, dass Prinz Harry und Meghan Markle ihren 10-Monate-alten Sohn aus Angst vor dem Coronavirus in Kanada gelassen haben.

Dies wurde zusammen mit weiteren Details zu einem von Meghans letzten Terminen als arbeitendes Mitglied der Königsfamilie bekannt – einem Meeting mit Stipendiaten des Zusammenschlusses der Commonwealth Universitäten.

Die Herzogin von Sussex hatte einige ausgewählte Journalisten eingeladen, über das Event zu berichten. Das Paar versucht nämlich, sich von der Dienstplanmethode loszulösen, mit der die Presse normalerweise über royale Events berichtet.

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Harry und Meghan ließen Archie angeblich aus Sorge um das Coronavirus in Kanada. Foto: Getty Images
Harry und Meghan ließen Archie angeblich aus Sorge um das Coronavirus in Kanada. Foto: Getty Images

Unter den Journalisten war auch Bryony Gordon vom „Daily Telegraph“, die berichtete, dass die Herzogin darüber gesprochen hat, wie man „der Verbreitung des Coronavirus auf der Welt vorbeugen kann“. Sie fügte hinzu: „Die Entscheidung, Archie in Kanada zurückzulassen, war nicht bösartig, wie es an einigen Stellen berichtet wird. Sie machen sich einfach Sorgen um seine Gesundheit, während die Pandemie andauert.“

Es gibt Berichte, dass die Queen verärgert gewesen ist, dass das Paar Archie nicht mit auf die Reise genommen hat.

Am Mittwochabend wurde das Coronavirus zur Pandemie erklärt. Zu diesem Zeitpunkt war Meghan bereits wieder bei Archie in Kanada, während Prinz Harry wahrscheinlich Meetings im Buckingham Palace abhält.

Meghan ist noch am Montag zu dem Meeting erschienen, bevor sie später gemeinsam mit Harry und Prinz William und Kate, sowie Prinz Charles, der Herzogin von Cornwall und der Queen am Gottesdienst des Commonwealth Day teilnahm.

Sie traf sich bei dem geheimen Event mit Stipendiaten aus 11 verschiedenen Ländern. (PA)
Sie traf sich bei dem geheimen Event mit Stipendiaten aus 11 verschiedenen Ländern. (PA)

Neben ausgewählten Journalisten, war auch ihr Hochzeitsfotograf Chris Allerton bei dem Event dabei. Er begleitete das Paar zu vielen seiner letzten Termine in Großbritannien.

Fotos zeigen Meghan inmitten der Stipendiaten in Zimmer 1844 des Palastes. Sie trägt dabei ein marineblaues, figurbetontes Kleid mit Flügelärmeln und Halstuch.

Zu den Stipendiaten, die sich in vier Gruppen mit verschiedenen Herausforderungen beschäftigten, sagte sie: „Die holistische Herangehensweise zur Bekämpfung des Klimawandels verbindet uns. Ich liebe es, wie lösungsorientiert ihr alle seid.“

In einem Instagram-Beitrag wurde erklärt, dass sich die Gruppen mit „der Reinigung der Meere von Plastikverschmutzung, der Unterstützung beim nachhaltigen Städtebau, einer besseren Gesundheit für die Bürger und der Unterstützung angemessener Arbeit und des ökonomischen Wachstums“ befasst haben.

Zu den Studenten aus insgesamt 11 Commonwealth-Ländern gehörten Commonwealth-Stipendiaten, Chevening-Stipendiaten und ein ACU Blue Charter-Stipendiat – Malawi, Indien, Kamerun, Bangladesch, Nigeria, Pakistan, Ghana, Ruanda, Kenia, Malaysia und Sri Lanka.

Eine Quelle berichtete: „Sie war überglücklich, die Gelegenheit zu haben, inspirierende Studenten dabei beobachten zu können, wie sie bahnbrechende Arbeit in den Bereichen Klima und Umwelt, nachhaltige Städte, Gesundheit, Innovation und Technologie leisten.“

Die Herzogin ist seit 2019 Schirmherrin der ACU. In einem Instagram-Beitrag dazu erklärte sie, dass sie ihre eigene akademische Ausbildung, die durch ein Stipendium finanziert wurde, zu einer leidenschaftlichen Verfechterin des Zugangs zu Bildung gemacht hat.

Sie übernahm daher die Rolle der Queen, die sie zuvor 33 Jahre lang ausgeübt hatte.

Es wird angenommen, dass Meghan Großbritannien kurz nach dem Commonwealth Day Gottesdienst wieder verlassen hat. (Getty)
Es wird angenommen, dass Meghan Großbritannien kurz nach dem Commonwealth Day Gottesdienst wieder verlassen hat. (Getty)

Der royale Korrespondent Omid Scobie berichtete, Meghan wird „der Organisation eine hohe Priorität einräumen, selbst nach ihrem Rücktritt.“

Er sagte außerdem, dass das Paar „am Boden zerstört“ sei, weil es sich dazu entscheiden musste, zurückzutreten.

Gordon schrieb, dass Meghan während der letzten Momente ihrer Verpflichtungen „im Stillen niedergeschlagen” war.

Wir haben den Buckingham Palace um Stellungnahme gebeten.

Viele von Meghans Terminen im Rahmen der Abschiedstour des Paares fanden im Privaten statt. Sie besuchte das National Theatre, eine weiterführende Schule in Dagenham und hatte mehrere Meetings mit jungen Führungskräften des Commonwealth Trust.

Die Sussexer ziehen sich erst am 31. März offiziell zurück. Es sieht allerdings nicht so aus, als würden sie davor noch irgendwelche Verpflichtungen haben.

Sie haben sich mit dem Palast einverstanden erklärt, aufgrund von Problemen mit der eingetragenen Marke, künftig nicht mehr die Marke Sussex Royal zu verwenden.

Rebecca Taylor

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