Darum wurde Philipp Lahm nicht Sportdirektor beim FC Bayern München

Philipp Lahm beendet nach der Saison seine Karriere als Profi-Fußballer. Der FC Bayern München wollte seinen Kapitän anschließend zum Sportdirektor machen. Doch Lahm sagte ab. Seine Entscheidung hat mit Uli Hoeneß zu tun.

Philipp Lahm beendet nach der Saison 2016/17 seine Karriere

Lahm enthüllte in einem Interview mit dem “stern” den Grund für seine Absage: “Generell kann man nur Dinge rund um die Mannschaft beeinflussen, wenn man die Verantwortung hat”, erklärte er und ließ durchblicken, dass vor allem mit Präsident Uli Hoeneß bei den Verhandlungen um eine Neuverteilung von Kompetenzen in der Führungsetage keine Einigkeit erzielt werden konnte.

“Ich glaube, dass Uli Hoeneß noch zu tatkräftig ist, um loszulassen. Zu jung. Er will die Dinge selbst beeinflussen. Und das ist auch sein gutes Recht, er ist Aufsichtsratsvorsitzender und hat Unglaubliches für den Klub geleistet”, sagte Lahm.

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Lahm spricht über Karriereende und Konkurrenz in der Bundesliga

Zudem erläuterte der 33-Jährige die Umstände seines Karriereendes. “Ich habe das Gefühl, meine Karriere ausgereizt zu haben. Ich kann viele Situationen auf dem Feld jetzt noch lösen, aber schon nicht mehr in der Regelmäßigkeit, wie ich das früher getan habe”, so Lahm.

Gar nicht zufrieden ist Lahm mit der Konkurrenz-Situation in der Bundesliga. “Wenn wir nach 25 Spieltagen 13 Punkte Vorsprung haben, heißt das, dass sich auch andere gut gestellte Klubs wie Schalke oder Wolfsburg nicht so aufgestellt haben, dass sie konstant gewinnen”, sagte Lahm.

Lob für Borussia Dortmund

Der Kapitän weiter: “Die finanziellen Verhältnisse in der Liga waren in den Jahren, als wir Zweiter oder Vierter geworden sind, nicht so sehr anders. Ich glaube nicht, dass es nur an Bayern München liegt, dass es bei uns so gut läuft.”

Einzig Borussia Dortmund habe laut Lahm “eine unglaublich talentierte Mannschaft.” Beim Rest fehle es “den meisten an Qualität, das muss man so deutlich festhalten.”

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