Das ist wohl die reichste Tennisspielerin der Welt

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Ihr Name ist Jessica Pegula, sie ist US-amerikanische Tennisspielerin und stand bei den Australian Open im Viertelfinale. Doch mit Tennis wird sie voraussichtlich nie so viel verdienen, wie sie eines Tages erben wird.

Jessica Pegula musste am Dienstag im Viertelfinale der Australian Open gegen die Weltranglistenerste Ashleigh Barty ran. (Bild: Reuters)
Jessica Pegula musste am Dienstag im Viertelfinale der Australian Open gegen die Weltranglistenerste Ashleigh Barty ran. (Bild: Reuters)

Nach der tagelangen Debatte um Novak Djokovic – ob der ungeimpfte Tennisstar einerseits nach Australien einreisen und andererseits an den Australian Open teilnehmen darf – macht aktuell ein anderes Thema rund um das derzeit stattfindende Grand-Slam-Turnier Schlagzeilen. Und auch das hat wieder nur am Rande mit Tennis zu tun.

Vom Gasunternehmen zum Sportinvestment

Es dreht sich um das Spiel zwischen der Weltranglisten-Ersten Ashleigh Barty und der für das Turnier auf Rang 21 gesetzten Jessica Pegula. Sie wetteiferten am Dienstag im Viertelfinale, welches Barty in zwei Sätzen für sich entscheiden konnte. Der Einzug ins Halbfinale sicherte der Weltranglisten-Ersten umgerechnet rund eine Million Euro..

Doch Geld – und darüber redet gerade ein Teil der Sportwelt – dürfte für die US-Amerikanerin Pegula keine wirkliche Motivation sein. Denn wie unsere Yahoo-Kolleg*innen aus Australien berichten, gilt Pegula, zumindest inoffiziell, als die reichste Profitennis-Spielerin überhaupt.

Das liegt an ihrem familiären Hintergrund: Sie ist die Tochter der Milliardäre Kim und Terrence Pegula, denen unter anderem die Buffalo Bills, ein NFL-Football-Team, und die Buffalo Sabres, ein NHL-Franchise, gehören.

Alleine die Bills, die die Pegulas vor etwa acht Jahren nach einem Bieterwettstreit mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und dem Sänger Jon Bon Jovi für 1,4 Milliarden US-Dollar (etwa 1,23 Milliarden Euro), kauften, sind heute rund zwei Milliarden US-Dollar wert (knapp 1,8 Milliarden Euro).

Milliarden-Erbe

Bei Forbes wird das Vermögen der Pegulas auf etwa 5,7 Milliarden US-Dollar geschätzt (etwa fünf Milliarden Euro). Verdient haben sie das Geld mit dem Öl- und Gasunternehmen East Resources, das die Pegulas im Jahr 2010 verkauft haben. Danach begannen sie, in Sport zu investieren und ganze Teams zu kaufen.

Zum Vergleich: Ihre 27-jährige Tochter Jessica hat in ihrer bisherigen Karriere umgerechnet knapp 2,5 Millionen Euro an Preisgeldern erspielt. Ihr Erbe, das sie voraussichtlich eines Tages antreten dürfte, wird das leicht in den Schatten stellen. Selbst die erfolgreichsten Tennisspieler*innen dieser Zeit haben, so schreibt die australische Yahoo-Redaktion, mit ihren gewonnenen Preisgeldern das nachsehen: etwa Roger Federer (ungefähr 400 Millionen Euro), Serena Williams (265 Millionen Euro) oder Maria Sharapova (etwa 170 Millionen Euro).

Schwieriges Spiel

Doch das alles war Pegula am Dienstag keine Hilfe, als sie auf die haushohe Favoritin Ashleigh Barty traf. Und das wusste sie auch. In einem Interview sagte Pegula vor dem Spiel: "Ash spielt extrem taktisch und clever. Sie ist in dieser Hinsicht eine perfekte Tennisspielerin." Da pflichtete Pegula auch ihr Trainer, David Witt, bei: "Ashleigh hat so viele unterschiedliche Waffen auf dem Platz. Ihr Volley, ihr Rückhand-Slice oder ihr Aufschlag, der vermutlich zu den unterschätztesten überhaupt zählt. Ihr Repertoire an Schlägen ist sehr groß und sie setzt diese sehr intelligent ein.“

VIDEO: Tiley: “Djokovic nicht größer als Australian Open”

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