David Coulthard: "Ich besitze nicht viele Autos, aber ..."

Stefan Ehlen
motorsport.com

"Ich besitze wirklich nicht viele Autos", sagt David Coulthard, nur um gleich zu ergänzen: "[In meiner Garage] stehen alle meine Rennwagen." Und schon in Kürze kommen weitere, besondere Fahrzeuge hinzu: "Ich habe mir einen [Aston Martin] Valkyrie und einen [Mercedes] Project One bestellt. Ich stehe in beiden Fällen auf der Warteliste."

Valkyrie und Project One sind Supersportwagen mit je über 1.000 PS Systemleistung. Beide Fahrzeuge werden von Hybridantrieben befeuert, der Mercedes sogar vom in der Formel 1 verwendeten Antriebsstrang. Geplant sind insgesamt nur wenige hundert Exemplare.

Warum Coulthard jeweils eines davon besitzen will? Er erklärt bei 'Goodwood Road & Racing': "Den Valkyrie will ich wegen Adrian [Newey]. Ich habe mit ihm bei Williams, McLaren und Red Bull gearbeitet. Der einzige Grund, warum ich mir das Auto leisten kann, ist, weil ich seine Autos gefahren bin und ein paar Rennen gewonnen habe."

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Warum Valkyrie und Project One?

Den Mercedes werde er sich holen, "weil ich ein Mercedes-Mann bin", so Coulthard. "Der Valkyrie wird etwas Besonderes aus der Feder von Adrian, vor allem aerodynamisch."

Hypercar: Aston Martin Valkyrie

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Hypercar: Aston Martin Valkyrie Motorsport.com

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"Der Project One hingegen ist eine Demonstration deutscher Ingenieurskunst. Irgendwie ist es [Mercedes] gelungen, diesen Motor in ein Straßenauto zu packen. Denn eigentlich sollte ein Formel-1-Motor nicht in einem Straßenauto funktionieren."

Apropos Straßenautos: Die meisten Fahrzeuge in Coulthards Garage darf er nicht im normalen Straßenverkehr bewegen. "Da steht mein erstes Auto von 1982 und mein letztes Auto von 1988, dazu ein Formel Ford, ein Formel 3, ein Formel 3000, vier oder fünf meiner Formel-1-Autos, ein DTM-Auto, und dann natürlich alle meine Pokale und dergleichen mehr."

Mercedes-AMG Project ONE

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Warum die meisten Coulthard-Autos nicht mehr fahren

Schade sei nur, dass es sich dabei laut Coulthard einzig um Ausstellungsstücke handelt, mutmaßlich ohne fahrbereiten Motor. Denn der 49-Jährige sagt: "Diese vielen Rennautos sind nicht fahrtauglich. Sie werden nur ausgestellt."

Was Coulthard aber fährt: einen Mercedes Pagoda, den er sich von seinem ersten Formel-1-Gehalt gekauft hat, und "einen Mercedes G-Wagen von 1984", so Coulthard. "Kurzer Radstand, zwei Türen, aber umgebaut und ohne Dach. Wenn es also regnet, dann suchst du dir einen Unterstand und stellst das Auto erst mal ab."

Passend zur heimischen Garage, wo die meisten Fahrzeuge ebenfalls einfach nur geparkt sind.

Mit Bildmaterial von LAT.

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