Von Davies vorgeführt: Piqué leidet mit Kollege

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Von Davies vorgeführt: Piqué leidet mit Kollege
Von Davies vorgeführt: Piqué leidet mit Kollege

Mit 2:8 hat der FC Barcelona diesmal nicht gegen den FC Bayern verloren, empfindlich war die neuerliche Niederlage aber dennoch.

Barca unterlag den Münchnern beim Wiedersehen in der Champions League am Dienstag „nur“ mit 0:3. Für einige Spieler dürfte die Pleite aber ähnlich dramatisch verlaufen sein, wie das, was sich beim Triumphzug der Bayern 2020 abgespielt hatte.

Allen voran Sergi Roberto, der schon bei der historischen Abreibung im Vorjahr dabei gewesen war. Der 29-Jährige wurde am Dienstag als Rechtsverteidiger aufgeboten - und sah sich daher häufig mit Gegenspieler Alphonso Davies konfrontiert. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Dieser ist nach seiner kleinen Leistungsdelle in der Vorsaison wieder auf dem Weg zu alter Stärke und dominierte die Auseinandersetzung mit Roberto auf dem Flügel fast nach Belieben.

Sammer hat „fast Mitleid“ mit Davies-Gegner

Ex-Nationalspieler Matthias Sammer sagte als TV-Experte bei Amazon Prive in der Halbzeitanalyse: „Sergi Roberto gegen Alphonso Davies, da bekomme ich ja fast Mitleid. Das Giftige, die Schnelligkeit, das ist Wahnsinn.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Allein die unübersehbaren Geschwindigkeitsvorteile des Kanadiers erstickten die meisten Vorstöße Robertos schon im Keim. Folgerichtig wurde der 29-Jährige in der 59. Minute ausgewechselt. Und das auch noch unter den Pfiffen der Barca-Fans.

Vizekapitän Gerard Piqué sprang seinem bemitleidenswerten Kollegen nach dem Spiel zur Seite: Die Pfiffe täten ihm „persönlich sehr weh, weil ich diesen Jungen kenne. Er ist ein spektakulärer Mensch und er liebt diesen Klub mehr als alle anderen.“

Er wolle die Fans daran erinnern, dass Roberto kein gelernter Außenverteidiger sei: „Er ist ein zentraler Spieler, ein Mittelfeldspieler. Er hat das Opfer gebracht, auf dieser Position zu spielen und er hat es viele Male phänomenal gemacht.“

Zwar seien die Zuschauer frei, ihre Meinung zu äußern, aber es tue sehr weh. So wie wahrscheinlich alles an der nächsten, deutlichen Pleite gegen den deutschen FCB.

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