Böses Foul an Schröder sorgt für Stunk in der NBA

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Böses Foul an Schröder sorgt für Stunk in der NBA
Böses Foul an Schröder sorgt für Stunk in der NBA

Die Los Angeles Lakers um LeBron James haben mit einem 109:95 gegen die Phoenix Suns die Führung in der Playoff-Serie übernommen - und ärgern sich über ein Frust-Foul an Dennis Schröder.

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Foul von Devin Booker an Dennis Schröder sorgt für Stunk

Der deutsche NBA-Star wurde in der Schlussphase Opfer eines heftigen Fouls. Devin Booker schubste den Guard in der Luft als dieser zum Korbleger hochstieg. Er handelte sich damit ebenso einen Platzverweis ein (der wegen seines sechsten Fouls ohnehin fällig gewesen wäre) wie Teamkollege Jae Crowder, der Schröder in der Luft noch "nachschubste" und sich damit sein zweites technisches Foul einhandelte.

"Das darf nicht passieren, das kann man nicht machen", schimpfte Davis: "Das ist ein schmutziges Spiel, Dennis hätte sich da wirklich verletzen können. Das darf einfach nicht passieren. Harte Fouls, solche Dinge, das ist Playoff-Basketball und wir akzeptieren das, aber einen Kerl mit zwei Händen in der Luft zu schubsen, ist ein beängstigendes Spiel. Gut, dass es ihm gut geht, aber solche Spiele sind inakzeptabel."

Auch in den sozialen Medien wurde die Szene heiß diskutiert, manch ein Fan übte auch Kritik an Schröder, weil er nach dem Aufprall noch mehrfach rotierte und dann noch eine kleine Showeinlage hinterherschob: Er signalisierte mit Liegestützen, dass nichts Schlimmeres passiert war.

Schröder selbst hakte die Aktion schnell ab: "Das letzte Foul war nicht fair, aber die Referees haben sich ja drum gekümmert."

Anthony Davis bester Mann der L.A. Lakers

Aus sportlicher Sicht war bei dem ersten Playoff-Heimspiel der Lakers in diesem Jahr das dritte Viertel entscheidend, das mit 33:23 an die Gastgeber ging. James zeigte eine starke Leistung, "der King" legte 21 Punkte, neun Assists und sechs Rebounds auf. Highlight war sein Reverse-Layup gegen die komplette Suns-Defence, die während weiter Teile der Partie überfordert wirkte.

Zum Matchwinner avancierte allerdings der zweite Star der Lakers, Anthony Davis. Mit 34 Punkten war er mit Abstand der beste Werfer auf dem Court. Seine Wurfquote: 50 Prozent. Mit elf Rebounds sicherte sich Davis außerdem ein Double-Double.

Immerhin: Auf Seiten der Suns konnte Deandre Ayton einen Rekord einfahren. Der Center traf fünf seiner ersten sechs Feldwürfe. In seinen ersten Playoffs hatte er damit 26 seiner ersten 30 Würfe getroffen. Das gab es im modernen Basketball noch nie. Es dürfte ein schwacher Trost für den 22-Jährigen sein.

Bucks lassen Miami Heat keine Chance

Die Milwaukee Bucks stehen unterdessen bereits mit einem Bein in der nächsten Playoff-Runde. Im dritten Spiel setzten sie sich mit 113:84 bei dem Miami Heat durch. Die Bucks führen in der Serie nun mit 3:0 und brauchen nur noch einen Sieg.

Mit 17 Punkten und 17 Rebounds zeigte Superstar Giannis Antetokounmpo eine gute, allerdings keine außergewöhnliche Leistung. Der "Greek Freak" machte nicht den Alleinunterhalter, stattdessen fielen die Bucks mit einem ausgeglichenen Boxscore auf. Khris Middleton war mit 22 Zählern bester Werfer der Partie. Jrue Holiday legte 19 Punkte auf.

Bester Spieler der Heat war Jimmy Butler, der mal wieder eine gute Statline hinlegte: 19 Punkte, acht Rebounds und sechs Assists reichten nicht, um das Spiel spannend zu halten.