Rangnick ledert gegen Leipzigs Profis nach Friseur-Vorfall

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Ralf Rangnick hat seine ehemaligen Spieler von RB Leipzig nach der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt in der Bundesliga heftig kritisiert.

Allerdings ärgerte sich der langjährige Trainer und Sportdirektor der Roten Bullen weniger über die 0:2-Pleite am Wochenende – und vielmehr über das Verhalten der Stars vor dem Spiel.


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Denn die hatten sich im Vorfeld einen englischen Star-Friseur einfliegen lassen und ins Hotel bestellt. Es handelte sich um Sheldon Edwards, der seinen Arbeitsnachweis aus der Frankfurter "Villa Kennedy" prompt auf Instagram teilte. Neun Spieler sollen seine Dienste in Anspruch genommen haben.


"Ich hätte 100.000 Euro darauf gewettet, dass unsere Spieler keinen Star-Friseur aus England einfliegen lassen, um sich im Hotel die Haare machen lassen", zitierte der Sportbuzzer Rangnick, der am Rande der 120-Jahr-Feier des Deutschen Fußball-Bundes sprach.

"Weg zum goldenen Steak nicht mehr weit"

Seine Wette hätte er verloren, stellte Rangnick nun verärgert fest: "Das 0:2 war schon ärgerlich genug, die Friseur-Geschichte macht mich fassungslos." Er stempelte das Verhalten der RB-Spieler als "dekadent" ab.


Und erklärte weiter: "Da ist der Weg zum goldenen Steak nicht mehr weit."

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Mit dieser deftigen Aussage spielte Rangnick auf zahlreiche Fußball-Stars an, die sich in der Vergangenheit in den Edel-Restaurants von Promi-Koch "Salt Bae" ein mit Blattgold verziertes Steak gegönnt haben. Im Fall von Bayern Münchens Ex-Star Franck Ribery sorgte der Verzehr des extravaganten Gerichts für einen regelrechten Eklat. 


Was Rangnick offenbar nicht weiß: Mit Amadou Haidara aß bereits ein Leipzig-Profi eines der besagten Goldsteaks in Dubai – wie ein Instagram-Post des Spielers beweist. 


Zuletzt hatte auch Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann öffentliche Kritik an den Spielern des Tabellenführers geübt. Allerdings war diese rein sportlicher Natur. Der Coach forderte den letzten Einsatz im Rennen um die Meisterschaft.

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