DEL-Chef Tripcke kritisiert Frankfurt

DEL-Chef Tripcke kritisiert Frankfurt
DEL-Chef Tripcke kritisiert Frankfurt

Nach dem Aufstieg der Löwen Frankfurt in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke die fehlende Unterstützung durch die Stadt kritisiert.

„Es fehlt an einem großen Baustein in der Entwicklung“, sagte Tripcke bei der Pressekonferenz zum DEL-Saisonstart: „Die Stadt lässt den Klub im Stich.“

Die Eissporthalle am Ratsweg sei „eigentlich nicht tauglich“, die Liga müsse „alle Augen zudrücken“, damit Frankfurt wieder in der DEL spielen könne. Probleme gebe es unter anderem bei den technischen Voraussetzungen für die Liveübertragungen und den Videobeweis.

Seit 25 Jahren spielen die Frankfurter in derselben Arena, die mit einem Fassungsvermögen von 6770 Zuschauern und eingeschränkten Vermarktungsmöglichkeiten ein Standortnachteil bedeute.

Als Meister der DEL2 sind die Hessen zwölf Jahre nach dem Lizenzentzug der Lions wieder in die Erstklassigkeit zurückgekehrt.

Eine „Wahnsinnseuphorie“ begleite den Klub, berichtete Löwen-Geschäftsführer Stefan Krämer, man sei „mit der Stadt im Dialog“, komme aber nicht „wirklich weiter“. Immer wieder war in den vergangenen Jahren der Ruf nach einer neuen Arena laut geworden, es gab Planungen diverser Investoren, umgesetzt wurde aber nichts davon.