Warum die DEL-Teams vor einem Zweitligisten zittern

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Warum die DEL-Teams vor einem Zweitligisten zittern
Warum die DEL-Teams vor einem Zweitligisten zittern
Warum die DEL-Teams vor einem Zweitligisten zittern

Endlich wieder heiße Action auf dem Eis!

Die PENNY DEL startet am 9. September mit dem Eröffnungsspiel des Meisters Eisbären Berlin gegen den EHC Red Bull München in seine 28. Spielzeit - und endlich sind auch wieder Fans in den Stadien dabei.

Aber nicht nur die wiedereröffneten Zuschauerränge machen diese Saison zu etwas Besonderem, erstmals seit 2006 gibt es auch wieder einen sportlichen Absteiger aus der DEL.

SPORT1 beantwortet die drängendsten Fragen vor der DEL-Saison 2021/22.

Was sind die wichtigsten Termine der kommenden Saison?

Hauptrunde: 9. September 2021 - 27. März 2022

DEL WINTER GAME: 1. Januar 2022 (LIVE auf SPORT1 im Free-TV)

Playoffs: 29. März 2022 - 5. Mai 2022

Pause für den Deutschland-Cup: 11. November - 14. November 2021

Pause für Olympia: 29. Januar 2022 - 21. Februar 2022

Wie viele Teams starten in die 28. DEL-Saison?

Ursprünglich hätte die Abstiegsregelung bereits in der vergangenen Spielzeit zur Anwendung kommen sollen, wurde wegen Corona aber ausgesetzt. Aus der DEL2 sind die Bietigheim Steelers aufgestiegen. Damit treten in dieser Spielzeit 15 statt der üblichen 14 Teams an.

Alle Teams: Augsburger Panther, Eisbären Berlin (Meister), Bietigheim Steelers (Aufsteiger), Fischtown Pinguins Bremerhaven, Düsseldorfer EG, ERC Ingolstadt, Iserlohn Roosters, Kölner Haie, Krefeld Pinguine, Adler Mannheim, EHC Red Bull München, Nürnberg Ice Tigers, Straubing Tigers, Schwenninger Wild Wings, Grizzlys Wolfsburg

Modus in der Hauptrunde, Playoffs und Abstieg

Jedes Team spielt viermal gegen jedes andere Team - zweimal auswärts, zweimal daheim. Damit stehen in diesem Jahr 60 statt der üblichen 56 Hauptrunden-Spieltage auf dem Programm.

Die Teams auf den Rängen 1- 6 bei Abschluss der Hauptrunde sind direkt für das Viertelfinale der Playoffs qualifiziert. Die Plätze 7 - 10 spielen in Pre-Playoffs um die verbleibenden zwei Viertelfinal-Tickets.

Die Pre-Playoffs werden im Best-of-Three-Modus gespielt, ab dem Viertelfinale gilt der Modus Best-of-Five.

Die Teams auf den Rängen 14 und 15 nach Abschluss der Hauptrunde steigen in die DEL2 ab. Sollte jedoch der Aufsteiger aus der DEL2 die Lizenz für die DEL-Spielzeit 2022/23 nicht erhalten, verbleibt das Team auf Rang 14 in der DEL.

Generell haben allerdings nur die Löwen Frankfurt Interesse an einem Aufstieg angemeldet. Die anderen können die Anforderungen der DEL (z.B. Bürgschaft über 800.000 Euro) nicht erfüllen. Heißt: Wenn die Hessen Meister der DEL2 werden, müssten zwei Teams statt nur eines absteigen.

Zuschauer

Endlich dürfen die Eishockey-Fans wieder in die Hallen. Wie viele von ihnen wieder in die Arenen strömen dürfen, ist sehr unterschiedlich und hängt von den Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes ab.

So dürfen die in Baden-Württemberg beheimateten Bietigheim Steelers in ihrer ersten DEL-Saison die kompletten 4.500 Plätze voll machen. Auch der ERC Ingolstadt darf seine volle Kapazität von 4800 Plätzen ausreizen. Denn in Bayern gilt, wie in im Nachbar-Bundesland, eine Minimum-Erlaubnis von 5000 Zuschauern pro Halle.

Vizemeister Grizzlys Wolfsburg aus Niedersachsen darf indes noch nicht einmal ein Drittel der üblichen Kapazität auslasen (1350 Zuschauer).

Unterschiedlich sind auch die Einschränkungen: Während beispielsweise bei Heimspielen der DEG Alkohol ausgeschenkt werden darf, gilt bei den bayerischen Teams ein striktes Ausschankverbot von Alkohol.

Hier gilt, wie auch bei den Impf- und Testregeln: Sicherheitshalber sollte man sich bei den jeweiligen Vereinsseiten informieren. Unabhängig davon sind die Teams aber für die kommende Saison bestens präpariert. Laut DEL liegt die Impfquote in der Liga bei rund 90 Prozent.

Wer ist Favorit auf die Meisterschaft?

Um den Titel werden sich wieder die alten Bekannten duellieren.

Vor allem die Adler Mannheim wollen angreifen und haben sich dafür mit dem NHL-Veteran Korbinian Holzer namhaft verstärkt. „Der Titel ist das Ziel“, gab er bereits vor der Saison die Marschrichtung aus.

Aber auch der EHC Red Bull München will seine vierjährige Durststrecke beenden und endlich wieder auf den Thron klettern. Dazu darf man natürlich die Eisbären Berlin als Titelverteidiger nicht unterschätzen.

Zudem gab es in den vergangenen Spielzeiten immer ein wieder ein Team, das zu Saisonbeginn nicht zwingend auf dem Zettel stand. In der vergangenen Spielzeit waren es die Grizzlys Wolfsburg, deren Lauf erst im Finale getoppt werden konnte.

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