DEL verschärft Corona-Testprotokoll

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DEL verschärft Corona-Testprotokoll
DEL verschärft Corona-Testprotokoll

Die 15 Klubs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) haben sich auf eine Verschärfung des Corona-Testprotokolls geeinigt. Wie die DEL am Dienstag mitteilte, wird ab dem 1. November bei Mannschaften, die ungeimpfte Spieler oder Offizielle in ihren Reihen haben, eine neue Teststrategie verbindlich. Nichtgeimpfte werden fortan dreimal pro Woche getestet, geimpfte sowie seit mehr als zwei Monaten genesene Personen einmal.

Die Liga reagiert damit auf "diverse behördliche Quarantäne-Anordnungen gegen Mannschaften wegen positiver Coronatests mit daraus resultierenden Spielabsagen". Als Testverfahren sei ausschließlich die PCR-Methode zulässig. Die aktuelle Impfquote bei den Klubs liege bei 93 Prozent. Alle betroffenen Teams hätten "noch ungeimpfte Spieler oder Offizielle in ihrem Kader".

„Gemerkt, dass Dynamik der Infektionen zunimmt“

"Wir haben in den letzten Tagen gemerkt, dass die Dynamik der Infektionen zunimmt und die Behandlung durch die Behörden deutlich restriktiver geworden ist", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke: "Zuletzt waren wir deshalb gezwungen, gleich mehrere Spiele zu verlegen. Das oberste Ziel ist für uns, dass alle unsere Mitarbeiter sich bestmöglich geschützt fühlen und wir damit auch unseren Spielbetrieb sichern."

Zuvor waren mit Red Bull München und der Düsseldorfer EG zwei komplette Teams und bei den Iserlohn Roosters zunächst 16 Spieler nach mehreren Corona-Fällen von den Gesundheitsämtern in Quarantäne geschickt worden. Am Dienstag gaben die Roosters bekannt, es habe bei den im Labor ausgewerteten PCR-Tests "weitere Corona-Fälle" gegeben.

Zahlreiche Spiele mussten verlegt werden, der Spielplan ist schon jetzt reichlich verzerrt. Viel Puffer hat die DEL im Terminkalender nicht, da in dieser Saison neben der WM in Finnland (13. bis 29. Mai) auch die Olympischen Spiele in Peking (4. bis 20. Februar) auf dem Plan stehen.

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