DEL: Wolfsburg erneut im Finale gegen München

SID
Die DEL-Finalserie im Überblick

Die Grizzlys Wolfsburg haben zum dritten Mal die Finalserie der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erreicht und fordern dort wie im Vorjahr Titelverteidiger Red Bull München. Das Team von Trainer Pavel Gross gewann das sechste Halbfinal-Duell gegen die Nürnberg Ice Tigers 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) und spielt nach dem 4:2-Sieg in der Serie nun in maximal sieben Spielen um seinen ersten Titel. 
Spiel eins findet am Sonntag (16.30 Uhr) in München statt. Red Bull hatte sich im Halbfinale gegen die Eisbären Berlin 4:1 durchgesetzt. 2016 hatte Wolfsburg die Finalserie gegen den Favoriten aus der bayerischen Landeshauptstadt glatt in vier Spielen verloren. Auch 2011 unterlagen die Grizzlies bei ihrer ersten Finalteilnahme den Eisbären Berlin, ohne ein Spiel zu gewinnen. 
Am Dienstag ließen sich die Gastgeber von der 1:4-Niederlage in Nürnberg zwei Tage zuvor nicht verunsichern und spielten ihre Heimstärke aus. Sebastian Furchner (7.), Brent Aubin (16.) und Gerrit Fauser (37.) erzielten die Tore bei der elften Niederlage der Ice Tigers im insgesamt zwölften Play-off-Gastspiel in Wolfsburg. Auch DEL-Rekordtorjäger Patrick Reimer jagte damit erneut vergeblich seinem ersten Meistertitel hinterher.
"Das ist so im Sportlerleben. Es kommt ein neues Jahr, und dann muss man wieder angreifen", sagte Reimer bei Sport1 und gab sich als fairer Verlierer: "Wir müssen Wolfsburg Respekt zollen, dass sie so wenig Fehler gemacht haben."
In der Tat spielten die Grizzlys in den entscheidenden Momenten aggressiver und vor allem effektiver, während die Nürnberger sträflich mit ihren Chancen umgingen. Auch als die Gäste im Schlussabschnitt volles Risiko spielten, wollte der Anschlusstreffer nicht fallen. Am Ende schienen den Ice Tigers, die im Viertelfinale gegen die Augsburger Panther über sieben Spiele gegangen waren, auch die Kräfte für eine Aufholjagd zu fehlen. Wolfsburgs erneut starker Goalie Felix Brückmann gelang der dritte Shutout in den Play-offs.
Eine Schrecksekunde gab es im zweiten Drittel, als Wolfsburgs Nicholas Johnson versehentlich Linienrichter Robert Schelewski umrammte - für den Referee war das Spiel beendet.





Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen