DEL: Zweideutige Provokation: Juristisches Nachspiel in der DEL 2

Das dritte Playoff-Halbfinale zwischen den Eishockey-Zweitligisten Löwen Frankfurt und Kassel Huskies hat ein juristisches Nachspiel. Wegen einer pikanten Äußerung des Frankfurter Stadionsprechers Rüdiger Storch über den Kasseler Goalie Markus Keller herrscht nun eisige Stimmung zwischen den Vereinen.

Das dritte Playoff-Halbfinale zwischen den Eishockey-Zweitligisten Löwen Frankfurt und Kassel Huskies hat ein juristisches Nachspiel. Wegen einer pikanten Äußerung des Frankfurter Stadionsprechers Rüdiger Storch über den Kasseler Goalie Markus Keller herrscht nun eisige Stimmung zwischen den Vereinen.

Einen entsprechenden Bericht des Hessischen Rundfunks bestätigte DEL2-Geschäftsführer Rene Rudorisch dem SID.

Ausgangspunkt für den Streit war am Dienstagabend die Verlesung der Mannschaftsaufstellungen. "Unser Werbepartner Orion präsentiert den Torwart der Huskies - Markus Keller", rief Storch in das Mikrofon.

Eine Provokation, da zuvor intime Filmaufnahmen von Keller und seiner Freundin im Internet kursierten und Orion tatsächlich Erotik-Artikel vertreibt.

Weil Storch dadurch "eine Privatsache zur öffentlichen Angelegenheit" gemacht habe, legten die Huskies Beschwerde ein. Die Frankfurter reklamierten das Verhalten von Kassels Coach Rico Rossi, der Storch wüst beleidigt haben soll.

"Strafen können generell bis hin zu einem Tätigkeitsverbot für die betroffene Person ausfallen", sagte Rudorisch dem SID, wenngleich er bezweifelt, "dass die Voraussetzungen hierfür im vorliegenden Fall gegeben sind".

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