Der Boulevard tritt nach: Kameramann lästert über Herzogin Meghan

Moritz PiehlerFreier Autor
Yahoo Style Deutschland

Ein ehemaliger Kollege äußert sich in einer Boulevardzeitung negativ über Herzogin Meghan.

Der Ex-Kollege nennt Meghan eine "unverschämte Diva". Und der britische Boulevard stürzt sich genüsslich darauf. (Bild: Max Mumby/Indigo/Getty Images)
Der Ex-Kollege nennt Meghan eine "unverschämte Diva". Und der britische Boulevard stürzt sich genüsslich darauf. (Bild: Max Mumby/Indigo/Getty Images)

Seitdem Prinz Harry und Herzogin Meghan den Abschied aus der Royal Family verkündet haben und sich mit dem Umzug nach Kanada auch räumlich distanzierten, tritt Meghan hauptsächlich in ihrer Funktion als Charity-Förderin auf. Doch zu diesem Image passt so gar nicht, was jetzt ein Kameramann berichtete, der in einer Boulevardzeitung behauptet, eng mit ihr zusammengearbeitet zu haben.

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In einem Interview mit der britischen Daily Mail nennt der Kameramann, der namentlich nicht genannt wird, die Zusammenarbeit “herausfordernd” und “schwierig”. Er habe mit ihr gemeinsam an einem Promotion-Projekt gearbeitet, während sie noch für die Erfolgsserie “Suits” vor der Kamera stand. Davor sei er bereits von Kollegen aus der Branche gewarnt worden. “Mach dich auf etwas gefasst”, hätten ihm Insider geraten. Auch lange bevor sie Prinz Harry getroffen habe, sei sie hinter vorgehaltener Hand bereits “Prinzessin” genannt worden. Anlass dazu habe ihr “unverschämtes” Verhalten gegeben, so der Kameramann in dem Interview: "Sie war eine Diva. Es machte sich an ihrer Einstellung bemerkbar, wie sie mit Menschen sprach, welche Regeln sie aufstellte. Sie kam mit einer Baseballkappe ans Set, hielt den Kopf gesenkt, ging direkt in den Make-up-Raum."

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Meghan habe sich wie ein A-Promi verhalten, als sie es noch nicht mal in die D-Riege geschafft hätte, behauptet der Ex-Kollege. Blumenwünsche und besonderer Champagner seien Standard gewesen. Sie habe immer ihre eigene Clique dabei gehabt, die sich über den Rest der Crew lustig machten. Und auch ihre Füße wollte sie nicht gefilmt haben, weil sie diese hässlich fand. Was die Daily Mail direkt zum Anlass nahm, Nahaufnahmen der Herzogin in den Artikel einzubauen. Immerhin: An ihrer schauspielerischen Leistung hingegen hatte der Kameramann nichts auszusetzen, da habe sie stets gewusst, was zu tun war.

Der Boulevard-Krieg gegen Meghan

Nun ist es nicht gerade verwunderlich, dass sich die Daily Mail über negative Gerüchte gegen Meghan freut. Schließlich hat das Boulevardblatt die Herzogin von Beginn an nicht gerade wohlwollend dargestellt. In der sehr rauen englischen “Yellow Press”-Landschaft war Meghan oft harsch kritisiert worden, auch vor rassistischen Stereotypen schreckten die Boulevardjournalisten nicht zurück. Gegen die Mail on Sunday strengte Meghan sogar eine Verleumdungsklage an, die immer noch nicht abgeschlossen ist. Der Umgang der Medien mit der Familie gilt als einer der Hauptgründe, warum sich Harry und Meghan zu dem drastischen Schritt entschlossen, die Royal Family zu verlassen. Ihre eigene Version der Geschichte wird demnächst zu lesen sein, denn gerade verkündete der Royals-Journalist Omid Scobie, dass seine Biografie über Harry und Meghan schon vorab zu bestellen ist.

Das Buch erscheint offiziell erst am 11. August, kletterte aber sofort auf die Nummer Eins der Bestseller-Listen.

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