DESG-Präsidentschaftt: Unterstützung für Pechstein-Partner Große wächst

Sportinformationsdienst
Sport1

Bei seiner Bewerbung um das kommissarische Präsidenten-Amt der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) bekommt der Berliner Matthias Große Unterstützung von Olympiasiegerin Gunda Niemann-Stirnemann.

"Er kennt die Situation des Verbandes, hat ein Team hinter sich und will Sponsorengelder mitbringen. Das müssen die Verantwortlichen natürlich prüfen", sagte die 53-Jährige über den Lebenspartner von Claudia Pechstein der Berliner Morgenpost.


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DESG mit finanziellen Problemen

Die DESG hat enorme finanzielle Probleme und ist nach dem überstürzten Rücktritt der Präsidentin Stefanie Teeuwen im vergangenen November führungslos. Der in der Eisschnelllaufszene umstrittene Große ist einer von mehreren Kandidaten, die sich für die kommissarische Führung beworben haben. "Er hat dann sechs Monate Zeit, sich zu beweisen. Danach muss er sich der ordentlichen Wahl stellen", sagte Niemann-Stirnemann, die 1992 und 1998 insgesamt dreimal Olympia-Gold gewann. 

Auch DESG-Schatzmeister Dieter Wallisch, eines der beiden verbliebenen Präsidiumsmitglieder, die über die Vergabe des Postens entscheiden, stellte sich hinter Große. "Ich favorisiere ihn. Sein Konzept war mir sehr schlüssig, ich bin der Meinung, dass er momentan in dieser prekären Situation als Einziger helfen kann", sagte Wallisch.

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Am Sonntag treffen sich Wallisch und DESG-Vizepräsident Uwe Rietzke mit Große, um dessen Konzept zu besprechen. Bis zum Monatsende soll eine Entscheidung fallen. 

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