Deußer als einziger Deutscher im Finale

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Deußer als einziger Deutscher im Finale
Deußer als einziger Deutscher im Finale
Deußer als einziger Deutscher im Finale

Der Weltranglistenerste Daniel Deußer (Wiesbaden) hat als einziger deutscher Springreiter das olympische Einzelfinale am Mittwoch erreicht.

Auf der elfjährigen Stute Killer Queen blieb der 39-Jährige in der Qualifikation fehlerfrei - wie 25 weitere Reiter.

“Das überrascht schon, dass hier so viele null gegangen sind”, sagte Deußer: “Ich gehe aber mit guter Hoffnung ins Finale.”

Das tun Andre Thieme (Plau am See) und Christian Kukuk (Riesenbeck) nicht. Thiemes Stute Chakaria räumte nach einer Fehlentscheidung ihres Reiters eingangs der dreifachen Kombination eine Stange ab.

Kukuk, Bereiter im Stall des viermaligen Olympiasiegers Ludger Beerbaum, kam mit dem Schimmelhengst Mumbai ebenfalls nicht ohne Fehler durch den Parcours.

Die größte Überraschung des Tages war das Aus von London-Olympiasieger Steve Guerdat. Der Schweizer, einer der Topfavoriten auf Gold, leistete sich mit Venard de Cerisy einen Abwurf und verpasste aufgrund der schlechteren Zeit einen Platz unter den ersten 30.

Der Rio-Fünfte Kent Farrington mit Gazelle fehlt in der Entscheidung am Mittwoch ebenso wie seine Teamkollegen Jessica Springsteen mit Don Juan und Laura Kraut mit Baloutinue - damit ist kein US-Reiter bei der Medaillenvergabe dabei.

Das Finale beginnt am Mittwoch um 12.00 Uhr MESZ mit nur einem Umlauf. Bei Gleichstand gibt es ein Stechen.

Olympiasieger 2016 in Rio war der Brite Nick Skelton mit Big Star, die deutschen Reiter hatten mit der Entscheidung nichts zu tun: Daniel Deußer und Christian Ahlmann teilten sich den neunten Platz.

In Tokio fehlen Ahlmann und Weltmeisterin Simone Blum, da ihre Top-Pferde Dominator und Alice nicht fit genug für ein großes Championat sind.

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