Deußer siegt beim CHIO in Aachen

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Mit eisernen Nerven und einer entschlossenen Killer Queen hat Daniel Deußer beim CHIO in Aachen den Preis von Nordrhein-Westfalen gewonnen. Auf seiner neunjährigen Stute mit dem martialischen Namen blieb der gebürtige Hesse in beiden Umläufen fehlerfrei und siegte vor dem Belgier Olivier Philippaerts mit Cue Channa und der Portugiesin Luciana Diniz mit Vertigo du Desert."Killer Queen hat meiner Meinung nach das Potenzial für den ganz großen Sport", sagte Deußer, der im Großen Preis am Sonntag allerdings sein Championatspferd Tobago satteln wird. Blum nur auf vorletztem Platz - Ahlmann LetzterDie gesamte deutsche Springreiter-Elite war am Freitag im Einsatz, doch bis auf Deußer gingen alle leer aus. Weltmeisterin Simone Blum, im Nationenpreis mit ihrer Wunderstute Alice zweimal fehlerfrei, landete mit dem neunjährigen Cool Hill gar auf dem vorletzten Platz - direkt vor Christian Ahlmann mit der Hannoveraner Stute Ciao Conni.Glimpflich für Reiter und Pferd verlief der schwere Sturz von Andre Thieme und seiner Stute Crazy Girl. Das Pferd verweigerte am Wassergraben, wich nach rechts aus und kam dabei zu Fall. Tierärzte versorgten noch auf dem Platz eine stark blutende Wunde am linken Vorderbein der Stute, während Thieme unversehrt blieb. In der Soerser Tierklinik wurde der wenige Zentimeter lange Schnitt am Pferdebein getackert, Crazy Girl ist wieder wohlauf.Auch Deußer gab zu, dass an dem Wassergraben "irgendwas anders war. Selbst Killer Queen, die gut auf Wasser trainiert ist, ging ungewöhnlich hoch drüber." Er habe deshalb im zweiten Umlauf beim Anreiten "ein ganz komisches Gefühl" gehabt. Philipp Weishaupt stürzt spektakulärAuch Philipp Weishaupt, Bereiter im Stall des viermaligen Olympiasiegers Ludger Beerbaum und 2017 Sieger im Großen Preis von Aachen, kam spektakulär zu Fall. Weishaupt verlor im Angaloppieren auf ein Hindernis die Kontrolle über seine Stute Che Fantastica, als das Zaumzeug des Pferdes im Gebissbereich riss. Weishaupt sprang aus dem Sattel des durchgehenden Pferdes und humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht aus dem Stadion. Seine Pferdepflegerin bemühte sich derweil, die aufgewühlte Stute zu beruhigen.Am Freitag starteten in der Soers auch die Vielseitigkeitsreiter um Europameisterin Ingrid Klimke und den dreimaligen Olympiasieger Michael Jung in ihren Wettbewerb. In der ersten Teilprüfung Dressur sorgten Klimke mit Hale Bob und Jung mit seinem neuen Pferd Chipmunk für eine deutsche Doppelführung. Am Freitagabend stand in Aachen noch das Springen auf dem Programm, die Entscheidung fällt im Geländeritt am Samstag.Einen Tag vor der Medaillenvergabe im Nationenpreis der Dressurreiter wollte Mannschafts-Olympiasieger Sönke Rothenberger im Special der Vier-Sterne-Tour am Freitagabend seiner Bewerbung um einen Platz in der EM-Equipe für Rotterdam weiteren Nachdruck verleihen. Mit seinem Wallach Cosmo hatte Rothenberger am Mittwoch bereits den Grand Prix gewonnen und dabei sogar die sechsmalige Olympiasiegerin Isabell Werth mit Emilio hinter sich gelassen.Am Samstag will die deutsche Nationenpreis-Equipe im Fünfsterne-Special den Sieg perfektmachen. Zum Team gehören Isabell Werth mit Bella Rose, Helen Langehanenberg mit Damsey, Dorothee Schneider mit Showtime und Jessica von Bredow-Werndl mit Dalera.

Deußer siegt beim CHIO in Aachen

Mit eisernen Nerven und einer entschlossenen Killer Queen hat Daniel Deußer beim CHIO in Aachen den Preis von Nordrhein-Westfalen gewonnen. Auf seiner neunjährigen Stute mit dem martialischen Namen blieb der gebürtige Hesse in beiden Umläufen fehlerfrei und siegte vor dem Belgier Olivier Philippaerts mit Cue Channa und der Portugiesin Luciana Diniz mit Vertigo du Desert."Killer Queen hat meiner Meinung nach das Potenzial für den ganz großen Sport", sagte Deußer, der im Großen Preis am Sonntag allerdings sein Championatspferd Tobago satteln wird. Blum nur auf vorletztem Platz - Ahlmann LetzterDie gesamte deutsche Springreiter-Elite war am Freitag im Einsatz, doch bis auf Deußer gingen alle leer aus. Weltmeisterin Simone Blum, im Nationenpreis mit ihrer Wunderstute Alice zweimal fehlerfrei, landete mit dem neunjährigen Cool Hill gar auf dem vorletzten Platz - direkt vor Christian Ahlmann mit der Hannoveraner Stute Ciao Conni.Glimpflich für Reiter und Pferd verlief der schwere Sturz von Andre Thieme und seiner Stute Crazy Girl. Das Pferd verweigerte am Wassergraben, wich nach rechts aus und kam dabei zu Fall. Tierärzte versorgten noch auf dem Platz eine stark blutende Wunde am linken Vorderbein der Stute, während Thieme unversehrt blieb. In der Soerser Tierklinik wurde der wenige Zentimeter lange Schnitt am Pferdebein getackert, Crazy Girl ist wieder wohlauf.Auch Deußer gab zu, dass an dem Wassergraben "irgendwas anders war. Selbst Killer Queen, die gut auf Wasser trainiert ist, ging ungewöhnlich hoch drüber." Er habe deshalb im zweiten Umlauf beim Anreiten "ein ganz komisches Gefühl" gehabt. Philipp Weishaupt stürzt spektakulärAuch Philipp Weishaupt, Bereiter im Stall des viermaligen Olympiasiegers Ludger Beerbaum und 2017 Sieger im Großen Preis von Aachen, kam spektakulär zu Fall. Weishaupt verlor im Angaloppieren auf ein Hindernis die Kontrolle über seine Stute Che Fantastica, als das Zaumzeug des Pferdes im Gebissbereich riss. Weishaupt sprang aus dem Sattel des durchgehenden Pferdes und humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht aus dem Stadion. Seine Pferdepflegerin bemühte sich derweil, die aufgewühlte Stute zu beruhigen.Am Freitag starteten in der Soers auch die Vielseitigkeitsreiter um Europameisterin Ingrid Klimke und den dreimaligen Olympiasieger Michael Jung in ihren Wettbewerb. In der ersten Teilprüfung Dressur sorgten Klimke mit Hale Bob und Jung mit seinem neuen Pferd Chipmunk für eine deutsche Doppelführung. Am Freitagabend stand in Aachen noch das Springen auf dem Programm, die Entscheidung fällt im Geländeritt am Samstag.Einen Tag vor der Medaillenvergabe im Nationenpreis der Dressurreiter wollte Mannschafts-Olympiasieger Sönke Rothenberger im Special der Vier-Sterne-Tour am Freitagabend seiner Bewerbung um einen Platz in der EM-Equipe für Rotterdam weiteren Nachdruck verleihen. Mit seinem Wallach Cosmo hatte Rothenberger am Mittwoch bereits den Grand Prix gewonnen und dabei sogar die sechsmalige Olympiasiegerin Isabell Werth mit Emilio hinter sich gelassen.Am Samstag will die deutsche Nationenpreis-Equipe im Fünfsterne-Special den Sieg perfektmachen. Zum Team gehören Isabell Werth mit Bella Rose, Helen Langehanenberg mit Damsey, Dorothee Schneider mit Showtime und Jessica von Bredow-Werndl mit Dalera.

Mit eisernen Nerven und einer entschlossenen Killer Queen hat Daniel Deußer beim CHIO in Aachen den Preis von Nordrhein-Westfalen gewonnen.

Auf seiner neunjährigen Stute mit dem martialischen Namen blieb der gebürtige Hesse in beiden Umläufen fehlerfrei und siegte vor dem Belgier Olivier Philippaerts mit Cue Channa und der Portugiesin Luciana Diniz mit Vertigo du Desert.


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"Killer Queen hat meiner Meinung nach das Potenzial für den ganz großen Sport", sagte Deußer, der im Großen Preis am Sonntag allerdings sein Championatspferd Tobago satteln wird.

Blum nur auf vorletztem Platz - Ahlmann Letzter

Die gesamte deutsche Springreiter-Elite war am Freitag im Einsatz, doch bis auf Deußer gingen alle leer aus. Weltmeisterin Simone Blum, im Nationenpreis mit ihrer Wunderstute Alice zweimal fehlerfrei, landete mit dem neunjährigen Cool Hill gar auf dem vorletzten Platz - direkt vor Christian Ahlmann mit der Hannoveraner Stute Ciao Conni.

Glimpflich für Reiter und Pferd verlief der schwere Sturz von Andre Thieme und seiner Stute Crazy Girl. Das Pferd verweigerte am Wassergraben, wich nach rechts aus und kam dabei zu Fall. Tierärzte versorgten noch auf dem Platz eine stark blutende Wunde am linken Vorderbein der Stute, während Thieme unversehrt blieb. In der Soerser Tierklinik wurde der wenige Zentimeter lange Schnitt am Pferdebein getackert, Crazy Girl ist wieder wohlauf.


Auch Deußer gab zu, dass an dem Wassergraben "irgendwas anders war. Selbst Killer Queen, die gut auf Wasser trainiert ist, ging ungewöhnlich hoch drüber." Er habe deshalb im zweiten Umlauf beim Anreiten "ein ganz komisches Gefühl" gehabt.

Philipp Weishaupt stürzt spektakulär

Auch Philipp Weishaupt, Bereiter im Stall des viermaligen Olympiasiegers Ludger Beerbaum und 2017 Sieger im Großen Preis von Aachen, kam spektakulär zu Fall. Weishaupt verlor im Angaloppieren auf ein Hindernis die Kontrolle über seine Stute Che Fantastica, als das Zaumzeug des Pferdes im Gebissbereich riss. Weishaupt sprang aus dem Sattel des durchgehenden Pferdes und humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht aus dem Stadion. Seine Pferdepflegerin bemühte sich derweil, die aufgewühlte Stute zu beruhigen.

Am Freitag starteten in der Soers auch die Vielseitigkeitsreiter um Europameisterin Ingrid Klimke und den dreimaligen Olympiasieger Michael Jung in ihren Wettbewerb. In der ersten Teilprüfung Dressur sorgten Klimke mit Hale Bob und Jung mit seinem neuen Pferd Chipmunk für eine deutsche Doppelführung. Am Freitagabend stand in Aachen noch das Springen auf dem Programm, die Entscheidung fällt im Geländeritt am Samstag.

Einen Tag vor der Medaillenvergabe im Nationenpreis der Dressurreiter wollte Mannschafts-Olympiasieger Sönke Rothenberger im Special der Vier-Sterne-Tour am Freitagabend seiner Bewerbung um einen Platz in der EM-Equipe für Rotterdam weiteren Nachdruck verleihen. Mit seinem Wallach Cosmo hatte Rothenberger am Mittwoch bereits den Grand Prix gewonnen und dabei sogar die sechsmalige Olympiasiegerin Isabell Werth mit Emilio hinter sich gelassen.

Am Samstag will die deutsche Nationenpreis-Equipe im Fünfsterne-Special den Sieg perfektmachen. Zum Team gehören Isabell Werth mit Bella Rose, Helen Langehanenberg mit Damsey, Dorothee Schneider mit Showtime und Jessica von Bredow-Werndl mit Dalera.

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