Deutsche Biathleten erneut schwach - Fourcade triumphiert

Sportinformationsdienst
Sport1

Für die deutschen Biathleten endete das erste Weltcup-Einzelrennen des Winters über 20 km beim Sieg von Martin Fourcade mit einer herben Enttäuschung.


Benedikt Doll (Breitnau) verpasste als bester Deutscher im schwedischen Östersund sogar die Top 15 und kam auf Rang 16. Der gesundheitlich ohnehin angeschlagene Arnd Peiffer musste nach rund der Hälfte des Rennens nach einem Sturz zudem aufgeben. Der 32-Jährige erlitt dabei eine Platzwunde am Hinterkopf und Prellungen. Es sei aber "alles im grünen Bereich", sagte DSV-Ärztin Katharina Blume im ZDF

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Dagegen meldete sich der Franzose Fourcade eindrucksvoll zurück. Der 31-Jährige triumphierte mit einem Schießfehler in 53:11,9 Minuten vor seinen Landsleuten Simon Desthieux (1 Schießfehler/12,7 Sekunden zurück) und Quentin Fillot Maillet (3/1:50,8 Minuten). Fourcade, der  vor fast genau einem Jahr sein letztes Rennen gewonnen hatte, feierte seinen 73. Weltcupsieg.

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Dol leistet sich Vier Schießfehler

Doll lag mit vier Schießfehlern 3:48,3 Minuten hinter Fourcade. Philipp Horn (Frankenhain/3/4:49,8) kam als zweitbester DSV-Biathlet auf Platz 27. Johannes Kühn (Reit im Winkl/5/6:02,7), der im Sprint am Wochenende als Sechster noch das beste deutsche Ergebnis geliefert hatte als 41., Simon Schempp (Uhingen/6/6:50,6) als 53. und Erik Lesser (Frankenhain/4/8:48,2) als 72. lagen abgeschlagen zurück.


Peiffer hatte auf den Sprint wegen der Folgen eines Magen-Darm-Infekts verzichtet müssen. Am  Mittwoch feierte er sein Saisondebüt. Nach gut zehn Kilometern stürzte der 32-Jährige, der Mitte März im Einzel in Östersund noch WM-Gold gewonnen hatte, nach zwei fehlerfreien Schießen aber in einer Kurve. Dabei brach der Schaft seiner Waffe.

Am Donnerstag gehen die Frauen um Denise Herrmann (Oberwiesenthal) und Franziska Preuß (Haag) im Einzel über 15 km an den Start.

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