Deutsche Säbel-Fechter haarscharf am Wunder vorbei

·Lesedauer: 1 Min.
Deutsche Säbel-Fechter haarscharf am Wunder vorbei
Deutsche Säbel-Fechter haarscharf am Wunder vorbei

Säbelfechter Max Hartung hat seine erfolgreiche Karriere ohne die erhoffte olympische Medaille beendet. Im Teamwettbewerb der Sommerspiele in Tokio verloren Hartung, Benedikt Wagner und Richard Hübers (alle Dormagen) am Mittwoch das Gefecht um Bronze gegen Ungarn mit 40:45. (Olympia 2021: Alle Entscheidungen im SPORT1-Liveticker)

Hartung zeigte dabei eine starke Leistung. Er ging mit einem 26:40-Rückstand in sein letztes Duell und hätte es beinahe für Deutschland noch herumgerissen.

„Es war eine Aufholjagd, die fast geklappt hätte“, sagte Hartung: „Es war das letzte Mal. Da brauchte man nichts aufzuheben. Ich wollte noch so viel fechten, wie es ging.“

Deutschland scheitert im Halbfinale an Südkorea

Im Halbfinale hatte Auswahl des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB) gegen Südkorea (42:45) verloren. Matyas Szabo verletzte sich dabei im letzten Duell. Ersatzfechter Hübers sprang im Kampf um Platz drei ein. Im Finale treffen Südkorea und Italien aufeinander.

Hübers erwischte gegen Einzel-Olympiasieger Aron Szilagyi eine denkbar schwierige Auftakthürde - und hatte Probleme. Erst nach vier Gegentreffern erzielte der 28-Jährige den ersten Punkt für die deutsche Mannschaft. Für Hartung lief es im ersten Duell mit Csanad Gemesi besser, der 31-Jährige bot ein Gefecht auf Augenhöhe.

Der frühe Rückstand erwies sich allerdings als nachhaltiger Ballast. Ungarn zog davon, schon zu Beginn des fünften Duells lagen die Osteuropäer mit zehn Zählern in Führung. Die Körpersprache der deutschen Fechter verriet die wachsende Frustration.

Alles zu den Olympischen Spielen 2021 bei SPORT1:


Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.