Deutsche Springer enttäuschen erneut

Deutsche Springer enttäuschen erneut
Deutsche Springer enttäuschen erneut

Die deutschen Skispringer haben auch beim zweiten Wettbewerb des Weltcup-Auftakts im polnischen Wisla nichts mit dem Kampf um den Sieg zu tun. Nach dem ersten Durchgang liegt der zweimalige Olympiadritte Karl Geiger (Oberstdorf) als bester DSV-Adler mit einem Sprung auf 129,0 m (130,7 Punkte) auf Platz zwölf.

Für den 29-Jährigen ist dies immerhin ein Fortschritt, nachdem er am Samstag das Finale verpasst hatte. Die Führung eroberte Lokalmatador Dawid Kubacki mit 131,0 m (143,1 Punkte), der frühere Tourneechampion hatte schon das erste Springen gewonnen. Zweiter ist der Slowene Anze Lanisek (141,9) vor Weltcup-Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi aus Japan (137,6).

Neben Geiger erreichten auch die weiteren deutschen Springer teils mit Mühe den zweiten Durchgang. Youngster Philipp Raimond (Oberstdorf) kam mit 125,0 m auf Platz 19 und wird zum zweiten Mal in seiner Karriere Weltcup-Punkte holen. Routinier Pius Paschke (Kiefersfelden), am Samstag als Zwölfter bester Deutscher, liegt nach einem Sprung auf 125,0 m auf Rang 20.

Der deutsche Meister Andreas Wellinger (Ruhpolding) qualifizierte sich als 22., blieb aber erneut hinter den nach den Sommerleistungen hohen Erwartungen zurück. Der sechsmalige Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf) hat als 25. mit 124,0 m ebenfalls kaum noch Chancen auf eine gute Platzierung. Constantin Schmid (Oberaudorf) rutschte als 30. in den zweiten Durchgang.

Der polnische Topstar Kamil Stoch wurde in der Qualifikation unmittelbar vor dem Wettkampf disqualifiziert und durfte nicht starten.