Deutsches Schwimm-Talent verpasst Medaille

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Deutsches Schwimm-Talent verpasst Medaille
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Beim Duell zwischen US-Star Katie Ledecky und der australischen Herausforderin Ariarne Titmus hat Schwimm-Talent Isabel Gose im Finale über 400 m Freistil einen starken sechsten Platz belegt.

Einen Tag nach ihrem deutschen Rekord schlug die 19-Jährige aus Magdeburg in 4:04,98 Minuten an. Die fünffache Junioren-Europameisterin verfehlte ihre neue Bestmarke von 4:03,21 allerdings deutlich.

Titmus besiegte die 15-malige Weltmeisterin Ledecky mit einem starken Schlussspurt in 3:56,69 Minuten. Die Rekordjagd der fünfmaligen Olympiasiegerin ist damit vorerst gestoppt. Der 24-Jährigen fehlen noch vier Siege zur Bestmarke der Turnerin Larissa Latynina, die von 1956 bis 1964 neun Goldmedaillen für die Sowjetunion gewann.

Gose freut sich über Platz sechs

„Ein wahnsinniges Gefühl“, sagte Gose nach ihrem ersten olympischen Finale im ZDF, „über den sechsten Platz kann ich nicht meckern.“

Zuvor hatte Anna Elendt den Endlauf über 100 m Brust in 1:07,31 Minuten als 13. verpasst. Die Frankfurterin, die in Texas studiert und trainiert, lag im Halbfinale acht Zehntelsekunden über ihrem deutschen Rekord.

„Natürlich habe ich gehofft, dass ich ein bisschen schneller bin, aber es ist trotzdem ein großer Erfolg“, sagte die 19-Jährige. Auch der Leipziger Marek Ulrich schied als 13. über 100 m Rücken trotz persönlicher Bestzeit (53,54 Sekunden) aus.

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