DFB-Elf: Debütant Werner erleidet Muskelfaserriss

Der beste deutsche Torschütze der Liga hat sich bei seinem Debüt für die A-Nationalmannschaft verletzt und muss einige Wochen pausieren.

Bitteres Ende für Timo Werner bei seinem Nationalmannschafts-Debüt: Der Stürmer des Bundesligisten RB Leipzig zog sich im Länderspiel-Klassiker gegen England in Dortmund (1:0) am Mittwoch einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag mit. Damit fällt Werner auch für das WM-Qualifikationsspiel am Sonntag (18.00 Uhr im LIVE-TICKER) in Baku gegen Aserbaidschan aus. RB-Trainer Ralph Hasenhüttl rechnet mit einer zweiwöchigen Pause.

Werner, der in der 77. Minute ausgewechselt werden musste, wird seinen Einstand im Team des Weltmeisters dennoch in positiver Erinnerung behalten. "Es war ein tolles erstes Spiel und hat mir großen Spaß gemacht", sagte der 21-Jährige: "Hoffentlich darf ich noch oft wiederkommen."

Der beste deutsche Torschütze in der Bundesliga (14 Treffer) feierte allerdings ein unauffälliges Debüt. Werner war zwar bemüht und ging weite Wege, ihm fehlte aber die Bindung zum Spiel. Bei seiner Auswechslung musste er sich vom Publikum in Dortmund zudem Pfiffe gefallen lassen.

Hasenhüttl trifft der Ausfall hart. "In der Phase jetzt so einen Stürmer zu verlieren, ist natürlich eine Katastrophe. Für die englische Woche mit den Spielen Darmstadt, Mainz und Leverkusen ist er raus. Wir rechnen mit zwei Wochen Pause. Im Sturm wird es jetzt eng", sagte der Österreicher der Bild.

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