DFB erwägt späteres Saisonende in 3. Liga

Sportinformationsdienst
Sport1

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) kann sich offenbar auch ein Saisonende der 3. Liga nach dem 30. Juni vorstellen.

Grundlage war bislang der Beschluss, "die Spielzeit bis zum 30. Juni beendet zu haben", sagte DFB-Vizepräsident Peter Frymuth im MagentaSport-Interview, "nur wenn im Prinzip aufgrund der Situation der einzelnen Bundesländer wir dieses nicht realisieren können, dann müssen wir entsprechend anpassen".


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Die Klubs der 3. Liga sind über einen Neustart völlig zerstritten. Auch der angedachte Termin am 26. Mai stößt bei einigen Klubs aufgrund der Beschränkungen durch die Politik auf Unverständnis. Der DFB, so Frymuth, habe zur möglichen Wiederaufnahme des Spielbetriebs immer wieder erklärt, "oberste Priorität hat die Einschätzung der Politik."

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Er warb zudem um einen Schulterschluss aller Klubs. Es gehe "nicht um ein Spalten, sondern um ein Vereinen", sagte der Vize-Präsident des DFB, fügte aber mahnend an: "Dazu gehört natürlich auch, dass alle das vereinte Denken im Kopf haben."


Frymuth räumte ein unglückliches Auftreten der Beteiligten ein. "Dass die 3. Liga im Moment nicht den Eindruck erweckt, sie wäre eine professionelle Liga, aber jetzt weniger von den Finanzen her, sondern eher vom Verhalten her, das ist sicher in der öffentlichen Wahrnehmung nicht zu bestreiten", sagte Frymuth.

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