DFB-Pläne für "Non League Day" an bundesligafreien Samstagen

Der Videobeweis führt im deutschen Fußball teilweise zu großen Diskussionen. Nun hat der Präsident des DFB eine neue Ausrichtung in Aussicht gestellt.

Durch einen weiteren Aktionstag will der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den sinkenden Zuschauerzahlen im Amateur-Bereich entgegenwirken. Überlegungen zu einem sogenannten "Non League Day" an einem Samstag ohne Spiele in den deutschen Profiligen bestätigte DFB-Präsident Reinhard Grindel auf einer Podiumsdiskussion in Brilon.

"Wir wollen beispielsweise in Länderspielwochen möglichst viele Amateur-Begegnungen zum klassischen Bundesliga-Termin am Samstagnachmittag ansetzen", erklärte Grindel beim Hochsauerlandgespräch der Friedrich-Ebert-Stiftung. Einen Termin für die Premiere der Aktion nannte der DFB-Chef nicht.

In der Diskussion mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Vizemeister Borussia Dortmund und Finanzvorstand Peter Peters vom Bundesligisten Schalke 04 erläuterte Grindel den Plan: "Um wieder zusätzlich Menschen zum Fußball zu bringen, müssen wir immer wieder etwas Neues und Spannendes kreieren. Der 'Non League Day' soll so beworben werden, dass viele von denen, die sonst in die Bundesliga-Stadien gehen, einen Anstoß haben, bei ihrem Amateur-Verein um die Ecke vorbeizuschauen. Wir wollen damit die Verbindung zwischen den kleinen Vereinen vor Ort und Zuschauern wieder stärken. Wie der Finaltag der Amateure in den Länderpokalen soll diese Aktion Respekt und Anerkennung für das zum Ausdruck bringen, was im Amateurfußball geleistet wird."

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