DFB-Team: DFB-PK: "Özil und Gündogan haben gelitten"

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Einen Tag vor dem Start der WM haben Joachim Löw und Reinhard Grindel bei der Pressekonferenz des DFB-Teams noch einmal Stellung zur Diskussion um Mesut Özil und Ilkay Gündogan bezogen. DFB-Präsident Grindel sieht eine tiefere Ursache in der Ablehnung der Nationalspieler als das Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Alle Aussagen der DFB-PK lest ihr bei uns im Ticker.

DFB-Team: DFB-PK: "Özil und Gündogan haben gelitten"

Einen Tag vor dem Start der WM haben Joachim Löw und Reinhard Grindel bei der Pressekonferenz des DFB-Teams noch einmal Stellung zur Diskussion um Mesut Özil und Ilkay Gündogan bezogen. DFB-Präsident Grindel sieht eine tiefere Ursache in der Ablehnung der Nationalspieler als das Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Alle Aussagen der DFB-PK lest ihr bei uns im Ticker.

Einen Tag vor dem Start der WM haben Joachim Löw und Reinhard Grindel bei der Pressekonferenz des DFB-Teams noch einmal Stellung zur Diskussion um Mesut Özil und Ilkay Gündogan bezogen. DFB-Präsident Grindel sieht eine tiefere Ursache in der Ablehnung der Nationalspieler als das Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Alle Aussagen der DFB-PK lest ihr bei uns im Ticker.

Reinhard Grindel: "Ursache liegt tiefer als dieses Foto"

"Es muss etwas geben, was als Ursache tiefer liegt als dieses Foto", sagte DFB-Präsident Grindel über die Pfiffe gegen Ilkay Gündogan und Mesut Özil bei den Testländerspielen vor der WM 2018 gegen Österreich und Saudi-Arabien.

"Durch die Zuwanderung im Jahr 2015 hat sich etwas verändert. Die Menschen sehen Probleme und erwarten Klarheit, vor allem in der Bekenntnis zu Werten und zu unserem Land. Deswegen gilt die Frage: Wo müssen wir eindeutig sein? Und was ist an Toleranz und Respekt anderen gegenüber zu zeigen? Integration bedeutet nicht unbedingt Assimilation. Religion und Familie bedeuten trotzdem sehr viel. Aber die Werte sind wichtig."

Joachim Löw: "Die Spieler haben gelitten"

Für Bundestrainer Joachim Löw ist das Thema erledigt: "Ich habe mit den Spielern mehrfach gesprochen. Wir hatten ein Gespräch mit dem DFB, eines mit der Kanzlerin. Meine Aufgabe ist es, beide Spieler so weit in Form zu bringen, dass sie für unsere Mannschaft einen Mehrwert haben und gut vorbereitet sind. Die Spieler haben gelitten. Möglicherweise werden sie auch weiterhin mit Pfiffen begleitet. Ich würde es mir anders wünschen, aber das können wir nicht beeinflussen."

Im Training am Mittwoch hätten beide "einen guten Eindruck gemacht", sagte Löw: "Ich denke, dass beide jetzt im Kopf den Schalter umlegen und sich in dieser Woche auf das konzentrieren können, was für uns wichtig ist."

Özil und Gündogan waren nach einem Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in die Kritik geraten und von Teilen der eigenen Fans ausgepfiffen worden.

DFB-PK: Alle Aussagen noch einmal zum Nachlesen

15.44: Grindel über Drohungen von Donald Trump: "Das hat der gemeinsamen Bewerbung der USA, Mexiko und Kanada grundsätzlich eher Schwierigkeiten bereitet. Aber die qualitativen Gesichtspunkte haben sehr für diese Bewerbung gesprochen. Es wäre gut gewesen, wenn Äußerungen von Außen nicht gekommen wären, die diesen Eindruck erweckt haben."

Grindel über den Eingriff von Trump und sonstige Beispiele der Einflussnahme aus der Politik: "Ich habe das nicht für richtig gehalten und habe es kritisiert. Der große Vorsprung macht deutlich, dass es keinen Einfluss gegeben hat. Bei einem engeren Votum hätte es größere Fragezeichen gegeben. Ich kenne niemanden meiner Kollegen, der so etwas gesagt hätte wie: Meine Heimatregierung zwingt mich, anders zu entscheiden als ich gewollt hätte. Aber der Anschein einer Einflussnahme ist schlecht. Das haben übrigens auch die Vertreter des US-amerikanischen Verbandes immer wieder betont. Sie wollten eine Entscheidung in der Sache."

Joachim Löw spricht über Mesut Özil und Ilkay Gündogan

15.39: Löw über die Form von Özil und Gündogan: "Mesut hat am Wochenende nicht gespielt, aber Ilkay war nach dem Spiel sehr geknickt. Ich musste ihn nach dem Spiel aufbauen. Die zwei, drei Tage zu Hause waren für ihn gut. Heute haben mir beide einen guten Eindruck gemacht. Ich denke, dass beide jetzt im Kopf den Schalter umlegen und sich in dieser Woche auf das konzentrieren können, was für uns wichtig ist."

...über das Thema Özil/Gündogan in der Mannschaft: "Kurz nach Spielende war das ein Thema in der Kabine. Die Spieler haben darüber gesprochen. Gestern und heute war es kein Thema. Oliver hat mit dem Spielerrat gesprochen und die haben gesagt, es sei kein Thema. Die Spieler sind anerkannt, da alle Mitspieler wissen, dass sie unsere Werte leben und für sie stehen. Und dass beide wahnsinnig gerne für Deutschland spielen."

...über den positivsten Aspekt der Vorbereitung: "Es ist nicht das eine schöne Erlebnis. Ein Trainingslager ist ein Prozess mit unterschiedlichen Schritten und Inhalten. Wir haben alles gemacht, was wir an inhaltlichen Zielen hatten. Nachdem wir uns auf 23 Spieler festgelegt haben, ist die Sicherheit bei allen eingetreten, dabei zu sein. Die Mannschaft hat sehr gut gearbeitet, wir haben ein gutes Teamwork. Der Spielerrat ist sehr, sehr stark und wir sind sehr leistungsorientiert. Ein paar Prozent fehlen. Das ist auch klar. Die Testspiele sind nicht ganz so gut gelaufen wie gewünscht. Wir haben Fehler aufgezeigt bekommen. Das finde ich aber auch gut. Wir werden erst im Laufe des Turniers den Zenit erreichen. Aber der Teamspirit hat sich in Eppan herauskristallisiert."

Özil und Gündogan: Reinhard Grindel sieht Problem in deutscher Gesellschaft

15.33: Grindel über Özil und Gündogan: "Ich habe an dem Tag, als das Foto veröffentlicht wurde, es hinreichend und klar eingeordnet. Daran habe ich nichts abzustreichen. Wir haben ein Gespräch mit dem Bundespräsidenten erlebt. Da wurde gefragt, ob das nicht ein bisschen übertrieben sei. Ich habe auch viel gelesen. Ich habe mich gefragt: Wenn das schlechtes Krisenmanagement war, wie hätte dann ein besseres ausgesehen? Ilkay hat sich sofort klar geäußert und alles gemacht, was man zur Einordnung tun kann. Trotzdem ist er ausgepfiffen worden."

...über ein gesamtgesellschaftliches Problem: "Es muss etwas geben, was als Ursache tiefer liegt als dieses Foto. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass wir 2014 eine politische Lage hatten, in der Integration als positiv besetzt galt, die Chancen der Vielfalt gesehen wurden. Durch die Zuwanderung im Jahr 2015 hat sich daran etwas verändert. Die Menschen sehen Probleme und erwarten Klarheit, vor allem in der Bekenntnis zu Werten und zu unserem Land. Deswegen gilt die Frage: Wo müssen wir eindeutig sein? Und was ist an Toleranz und Respekt anderen gegenüber zu zeigen? Integration bedeutet nicht unbedingt Assimilation. Religion und Familie bedeuten trotzdem sehr viel. Aber die Werte sind wichtig."

...über den Umgang des DFB mit der Situation: "Wir haben als DFB klare Stellung bezogen. Ich glaube, wir haben es mit einem gesamtgesellschaftlichen Problem zu tun, das uns auch betrifft. Wir haben beim DFB 50.000 Flüchtlinge, die mit einem Spielerpass bei uns gemeldet sind. Wir sind in Sachen Integration sehr offen. Sie können davon ausgehen, dass wir alle Alternativen einmal besprochen haben. Sie werden feststellen, dass es keine überzeugenden anderen Wege gibt, dieses Krisenmanagement zu machen. Wir müssen jetzt zusammen die richtige Antwort geben. Jeder muss für Deutschland alles geben. Und wenn jemand das nicht in Interviews machen will, dann auf dem Platz. Mesut Özil und Ilkay Gündogan brauchen die Unterstützung der Fans und ich gehe davon aus, dass sie diese haben werden."

15.30: Ist es zu ruhig? Löw: "Das kann ich nicht beurteilen. Diese Frage höre ich immer wieder. Wenn es morgen losgeht, wird es in diesem Land auch einen Schub für den Gastgeber geben. Genau so ist es in Deutschland. Man kann von den Leuten nicht erwarten, dass sie schon zwei Wochen vor einem Turnier voller Emotionalität sind. Das kommt dann im Laufe des Turniers."

Vergleich Campo Bahia zum aktuellen Quartier: "Wenn ich mich an 2014 erinnere, war die Euphorie auch nicht riesengroß, als wir ins Campo kamen. Das hat sich auch erst entwickelt. Das hängt schon auch mit den Ergebnissen zusammen. Hier haben wir andere Verhältnisse. Es ist kein Campo Bahia. Wir sind nicht am Meer, haben nicht ständig Sonnenschein. Aber es ist eben so, wie es ist. Es hat den Charme einer Sportschule. Wir haben im Vorfeld gesagt: Es darf kein Vergleich gezogen werden. Wir müssen positiv sein. Wir nehmen die Gegebenheiten an. Wir haben hier alles, was wir brauchen. Das ist für mich das Wichtigste."

Joachim Löw: Zum Thema Özil und Gündogan "ist alles gesagt"

15.27: Löw über Özil und Gündogan: "Für mich als Trainer ist zu diesem Thema alles gesagt. Ich habe mit den Spielern mehrfach gesprochen. Wir hatten ein Gespräch mit dem DFB, eines mit der Kanzlerin. Meine Aufgabe ist es, beide Spieler so weit in Form zu bringen, dass sie für unsere Mannschaft einen Mehrwert haben und gut vorbereitet sind. Die Spieler haben gelitten. Möglicherweise werden sie auch weiterhin mit Pfiffen begleitet. Ich würde es mir anders wünschen, aber das können wir nicht beeinflussen."

15.22: Löw über die Frage, ob er Serbien als möglichen Achtelfinalgegner beobachtet: "Die Gruppe ist stark mit Serbien, Brasilien, der Schweiz und Costa Rica. Brasilien ist sicher der große Favorit. Aber ich will auch nicht so weit vorausdenken. Es ist bei einem Turnier gefährlich, wenn man zu früh über den vierten, fünften oder sogar sechsten Schritt nachdenkt. Wir müssen auf uns schauen, um erfolgreich zu sein. Am Ende spielt es aber keine Rolle, auf wen wir dann treffen."

...über Timo Werner: "Ich sehe ihn gut, gefährlich und schnell. Er tut unserem Spiel auf jeden Fall gut. Bei der Nationalmannschaft hat er immer überzeugt. Er geht unglaublich gute Wege. Von daher erhoffe ich mir von ihm ein gutes Turnier. Er ist ein Spieler, der besondere Fähigkeiten hat. Das macht ihn so torgefährlich. Er ist für uns sehr wertvoll."

...über Jerome Boatengs möglichen Wechsel: "Ich habe nichts davon gelesen und nichts gehört. Das interessiert mich aber auch absolut überhaupt nicht, was nach dem Turnier passiert. Das ist immer wieder passiert, dass Spieler nach einem Turnier gewechselt sind. Ich kann nach einigen Trainingseinheiten sagen, dass Jerome unglaublich hart an seiner Fitness gearbeitet hat. Er ist sehr präsent und ich denke, man wird ihm diese Pause nicht anmerken. Er hat eine sehr gute Verfassung und seine Verletzung ist nicht zu merken. Für uns ist ein gutes Jerome Boateng extrem wichtig in der Abwehr. Er ist ein Pfeiler und ein Führungsspieler in der Mannschaft."

Löw: Spanien verliert durch Entlassung "nichts von der spielerischen Stärke"

15.17: Löw über den angeschlagenen Julian Draxler: "Unser Rasen ist noch etwas stumpf. Er ist insgesamt ein bisschen zu hoch. Julian Draxler ist einmal kurz hängen geblieben, aber es gibt keine Gefahr für das Spiel am Sonntag. Er wird das Training morgen wieder aufnehmen. Auch Sami Khedira hatte ein paar Probleme, aber er hat keine muskulären Verletzungen davon getragen.

...über eine Aufstellung von Özil: "Mesut war am Freitag nicht einsatzfähig. Er wollte spielen, aber aus ärztlicher Sicht war es nicht möglich. Heute Morgen hat er voll und ganz trainiert. Aber wie die Aufstellung aussieht, da werde ich mich wahrscheinlich erst am Samstag festlegen. Diese Woche ist für mich als Trainer sehr wichtig, um zu sehen, wer bereit ist, von Anfang an zu spielen."

...über die Entlassung von Julen Lopetegui bei Spanien: "Ich habe die Nachricht überrascht aufgenommen. Ich kenne nicht die Hintergründe. Dass es so eine Entscheidung gibt zwei Tage vor dem ersten Spiel der Mannschaft, ist ein Hammer. Das gibt sicher unnötige Unruhe innerhalb des Verbandes und auch innerhalb der Mannschaft. Fernando Hierro hat Trainererfahrung. Ich kann seine Arbeit nicht bewerten. Aber Spanien ist über viele, viele Jahre hinweg eine eingespielte Mannschaft. Ich denke, dass die Spanier nichts von ihrer spielerischen Stärke und ihrer Klasse verlieren."

15.14: Reinhard Grindel über Standing Ovations für Wladimir Putin beim FIFA-Kongress: "Einige Kollegen sind aus Höflichkeit aufgestanden. Das ist ein Ausdruck der Höflichkeit, aber das hat nichts mit einer Bewertung seiner Politik zu tun. Die russischen Medien zeichnen ein Zerrbild der Sichtweise des Westens auf dieses Landes. Sie vermitteln den Bürgern hier: Der Westen will Russland nur Böses. Es wird so sein, dass die Hunderttausende, die hierher kommen, mit Freundlichkeit und Interesse auf die Menschen zugehen. Deswegen werden die russischen Bürger merken, dass das Bild, was ihnen vermittelt wird, den Realitätstest nicht besteht. Das kann Einfluss nehmen auf Zivilgesellschaften. Wenn man viele kleine Brücken baut, kann sich auch im Größeren etwas verändert. Wir haben uns bisher auf kein Turnier so intensiv vorbereitet wie auf dieses in Russland."

Löw: "Die Mannschaft hat noch nicht diese Dynamik"

15.11: Joachim Löw über seine ersten Eindrücke: "Ich brauche immer, wenn man neu ankommt, den einen oder anderen Tag, um sich an die neuen Abläufe zu gewöhnen. Wir haben hier alle Möglichkeiten, die wir brauchen. Wir haben ein gutes Trainingszentrum, kurze Anfahrtswege. Wir werden uns in aller Ruhe auf die Spiele vorbereiten."

Wo steht die Mannschaft sportlich? Löw: "Die zwei, drei Tage über das Wochenende waren wichtig. Es ist eine besondere Herausforderung für die Spieler, nach einer langen Saison in diese Vorbereitung zu gehen. In beiden Testspielen hat man gespürt. Die Mannschaft hat noch nicht diese Dynamik, aber das ist nicht ungewöhnlich. Das erleben wir immer wieder bei diesen Turnieren. Wir gehen in den kommenden Tagen in den Feinschliff im taktischen Bereich. Das ist besonders wichtig. Wir werden nicht mehr so umfangreich trainieren. Für Mexiko haben wir alle Vorbereitungen getroffen. Mexiko verteidigt aggressiv nach vorne und hat technisch gute Spieler. Sie werden uns alles abverlangen. Aber wir sind guter Dinge. Die Mannschaft wird sich in dieser Woche mit Sicherheit noch einmal steigern."

15.08: Reinhard Grindel über die WM 2018 und die Erwartungen: "Wir sind mittlerweile auf Platz zwei nach Russland, was den Ticketverkauf angeht. Das ist ein Zeichen dafür, dass wir uns über große Unterstützung bei den Spielen freuen dürfen. Überall steigt das WM-Fieber. Wir werden die Fanfeste wieder erleben. Fans von Schalke und Dortmund werden sich in den Armen liegen, weil ein Spieler von Bayern München ein Tor geschossen hat. Die Spieler steuern hochmotiviert und konzentriert auf den Sonntag zu. Wir werden als Delegation aber über die vier Eckfahnen des Fußballplatzes hinausschauen."

Grindel weiter: "Wir wollen dieses Turnier nutzen, um Brücken zu bauen."

Grindel gratuliert USA, Mexiko und Kanada

15.03: Reinhard Grindel spricht über die Entscheidung der WM-Vergabe für 2026 an die USA, Mexiko und Kanada: "Ich gratuliere den Verbänden der USA, Mexiko und Kanada dafür, dass sie gewählt worden sind. Angesichts der Kritik am Auswahlprozess für Russland und Katar will ich ganz klar hervorheben, dass wir bei dieser Auswahl für 2026 einen transparenten, nachvollziehen und sehr guten Auswahlprozess gewählt haben."

"Der Evaluierungsbericht der Task Force hat wichtige Hinweise gegeben. Beide Bewerber haben den Kongress erreicht und es hat eine demokratische Wahl stattgefunden. Sie können auf der FIFA-Seite lesen, für wen sich die Verbände entschieden haben. Wir haben uns für die USA, Mexiko und Kanada entschieden. Wir haben intensiv auf den Aspekt Nachhaltigkeit geschaut. In den drei Ländern sind alle Stadien vorhanden, die Infrastruktur, die Unterbringung für die Fans. Marokko hätte neun Stadien neu bauen müssen. Insofern sprachen die Eingriffe in die Natur und die Kosten unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit gegen ein Votum für Marokko."

"Die marokkanische Bewerbung war gut, aber in Zukunft wird es eher in die Richtung gehen, dass sich Verbände aus Afrika eher in einer Gemeinschaftsbewerbung mit mehreren Ländern bewerben werden, damit man auf das zurückgreifen kann, was bereits vorhanden ist."

15.00: Jetzt betreten Joachim Löw und Reinhard Grindel tatsächlich den PK-Raum.

14.54: Oder auch nicht. Bislang hat sich auf dem Podium jedenfalls nichts getan.

14.45: Was lange währt, wird endlich gut. Gleich kann die DFB-PK also endlich starten...

14.02: Die WM 2018 startet morgen - jetzt wissen wir auch, wo es in acht Jahren zur Sache geht: Die WM 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt! Und wer sich schon in Stimmung bringen will, hier gibt's die dazugehörigen Stadien.

13.59: In der Zwischenzeit eine Meldung von der FIFA: FIFA-Präsident Gianni Infantino wird sich im kommenden Jahr wieder zur Wahl stellen. Bislang gibt es noch keine Gegenkandidaten.

13.11: Und noch eine Verschiebung. Neue Meldung: Es geht um 14.45 Uhr los.

13.00: Der DFB hat den Beginn der Pressekonferenz auf "gegen 13.30 Uhr" verschoben.

12.50: Joachim Löw und Reinhard Grindel werden sich gleich auf dem Podium erneut zur Situation von Ilkay Gündogan und Mesut Özil äußern. Die Diskussion um das Bild mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nahm zuletzt wieder an Fahrt auf.

12.36: Für den großen Paukenschlag an diesem Tag haben die Spanier gesorgt. Auf einer Pressekonferenz verkündete der Verband die Trennung von Nationaltrainer Julen Lopetegui. Hier gibt es alle Infos dazu.

10.35: Die PK beginnt um 13 Uhr, neben dem Bundestrainer wird auch Reinhard Grindel vor Ort sein. SPOX tickert alle wichtigen Aussagen der Pressekonferenz live mit.

DFB-Team: Pressekonferenz vor WM-Start im TV und Livestream sehen

Der DFB bietet auf seiner Homepage selbst einen Livestream zur Pressekonferenz an. Außerdem zeigt Sky Sport News HD die PK ebenfalls ab 13 Uhr.

Deutschland trifft am Sonntag auf Mexiko

Während Russland und Saudi Arabien die WM am Donnerstag eröffnen, greift das DFB-Team am Sonntag erstmals bei der WM ein.

Im ersten Gruppenspiel trifft Deutschland dann um 17 Uhr auf Mexiko. Hier gibt es alle Infos zur Partie. Außerdem kommt es in der Gruppe F zu den Duellen mit Schweden und Südkorea.

DFB-Team: Löws Kader für die WM 2018

Die FIFA hatte die Frist für die Kaderbekanngabe auf Anfang Juni gelegt. Löw, der zuvor 27 Spieler in den vorläufigen Kader berufen hatte, musste bis zum 4. Juni vier Spieler streichen. Neben Bernd Leno hat es auch Jonathan Tah sowie Nils Petersen und Leroy Sane erwischt. Das ist der deutsche Kader für die WM 2018:

Position

Spieler

Verein

Rückennummer

Torwart

Manuel Neuer

FC Bayern München

1

Torwart

Marc-Andre ter Stegen

FC Barcelona

12

Torwart

Kevin Trapp

PSG

27

Abwehr

Jerome Boateng

FC Bayern München

17

Abwehr

Matthias Ginter

Borussia Mönchengladbach

4

Abwehr

Jonas Hector

1. FC Köln

3

Abwehr

Mats Hummels

FC Bayern München

5

Abwehr

Joshua Kimmich

FC Bayern München

18

Abwehr

Marvin Plattenhardt

Hertha BSC

2

Abwehr

Antonio Rüdiger

FC Chelsea

16

Abwehr

Niklas Süle

FC Bayern München

26

Mittelfeld

Sami Khedira

Juventus Turin

6

Mittelfeld

Julian Draxler

PSG

7

Mittelfeld

Leon Goretzka

Schalke 04

14

Mittelfeld

Toni Kroos

Real Madrid

8

Mittelfeld

Mesut Özil

FC Arsenal

10

Mittelfeld

Ilkay Gündogan

Manchester City

21

Mittelfeld

Sebastian Rudy

FC Bayern München

15

Angriff

Timo Werner

RB Leipzig

9

Angriff

Julian Brandt

Bayer Leverkusen

20

Angriff

Mario Gomez

VfB Stuttgart

23

Angriff

Thomas Müller

FC Bayern München

13

Angriff

Marco Reus

Borussia Dortmund

11

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