DFB verleiht Integrationspreis zum zehnten Mal

Sein Verband ist bei einigen Fangruppierungen ziemlich unbeliebt. DFB-Boss Reinhard Grindel kann das nicht nachvollzieren.

Der Fußballverein Blau-Weiß Gonnesweiler (Kategorie Verein), Spirit of Football (Kategorie freie und kommunale Träger) sowie die Werkrealschule Bad Wurzach (Kategorie Schule) sind in einem feierlichen Rahmen mit dem Integrationspreis des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit seinem Generalsponsor Mercedes-Benz nahm der DFB im Dortmunder Fußballmuseum die Verleihung des renommierten Sozialpreises für erfolgreiche Integrationsarbeit bereits zum zehnten Mal vor.

"Als große gesellschaftliche Bewegung kann der Fußball einen Beitrag leisten, eine der größten gesellschaftlichen Aufgaben zu meistern und eine große Chance für Deutschland mitzugestalten: die Migration", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel: "Unsere Relevanz nutzen wir in vielfältiger Weise. Der Integrationspreis ist dafür ein leuchtendes Beispiel."

Seit 2007 verleihen der DFB und Mercedes jährlich den Integrationspreis. In den vergangenen zehn Jahren seien fast 2000 Bewerbungen eingegangen und mehr als 1,75 Millionen Euro in Sach- und Geldpreisen an Amateurvereine ausgeschüttet worden.

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